Feuer im Pöhlerdamm: 31 Einsatzkräfte sorgen für Auslöschung

Am Pöhlerdamm in Loccum entdeckte ein Landwirt mit dem Fahrrad einen offenen Brand, der sich auf eine Fläche von etwa 80 Quadratmetern ausweitete. Die Feuerwehren Loccum und Leese mobilisierten vier Fahrzeuge und 31 Einsatzkräfte, um das Feuer zu bekämpfen. Umstehende Fichten wurden ebenfalls betroffen, was die Komplexität des Einsatzes erhöhte.

Die Löschwasserversorgung wurde durch wasserführende Fahrzeuge sichergestellt, während Temperaturen von 33°C eine besondere Belastung für die Feuerwehrleute darstellten. Der Brand wurde anschließend auseinandergezogen und eventuelle Glutnester abgelöscht. Die Logistikgruppe der Samtgemeinde Mittelweser war alarmiert, um die verrauchte Einsatzkleidung zu tauschen.

Waldemar Ort leitete den Einsatz in Leese, während Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer sich von der Feuerwehr ein Bild von der Situation machte. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und ermittelt nach grober Fahrlässigkeit oder Brandstiftung als möglichen Ursachen des Brandes. Ohne die schnelle Reaktion des Landwirts hätte es zu einem ausgedehnten Wald- und Flächenbrand kommen können.

Blitzschlag in Einliegerwohnung bei Estorf – Feuerwehr ins Auge

Während eines schweren Unwetters wurde um 03:07 Uhr die Ortsfeuerwehr Estorf mit dem Einsatzstichwort „Blitzschlag in Gebäude“ alarmiert. Die Bewohner einer Einliegerwohnung auf einer Hofstelle meldeten einen Blitzeinschlag, der jedoch keine Feuerschäden verursachte. Die Einsatzkräfte konnten im Sicherungskasten ein starkes Verschmorungsgeruch sowie Schmauchspuren feststellen und mit einer Wärmebildkamera den Dachbereich überprüfen.

Nach Abschluss aller Kontrollmaßnahmen wurde der Einsatz gegen 04:00 Uhr beendet, ohne dass Verletzte oder weitere Schäden gemeldet wurden. Während der Rückfahrt beseitigten die Feuerwehrleute zusätzlich Äste auf der Fahrbahn zwischen dem Nienburger Bruch und Leeseringen.

Blitzschlag in Einliegerwohnung – Feuerwehr kontrolliert Gebäude ohne Schäden

Um 03:07 Uhr morgens wurden die Ortsfeuerwehren Estorf und Leeseringen der SG Mittelweser auf einen Blitzschlag in ein Gebäude in Estorf informiert. Während des schweren Unwetters meldeten Bewohner einer Einliegerwohnung einen Blitzeinschlag, bei dem jedoch kein Feuer festgestellt werden konnte. Die enorme Wucht des Blitzschlags war im Sicherungskasten deutlich spürbar, wobei ein starker Verschmorungsgeruch und Schmauchspuren sichtbar waren.

Um mögliche Schäden oder einen Schwelbrand im Dachbereich auszuschließen, wurde das Gebäude über eine Steckleiter angeleitet, und die Einsatzkräfte kontrollierten den Sicherungskasten sowie den Dachbereich mit einer Wärmebildkamera. Diese Überprüfung verlief ohne Feststellungen. Niemand wurde verletzt; lediglich die Bewohner erlitten einen leichten Schock.

Der Einsatz endete gegen 04:00 Uhr. Auf der Rückfahrt beseitigte eine Besatzung von Leeseringen zusätzlich mehrere dicke Äste, die infolge des Gewittersturms zwischen dem Nienburger Bruch und Leeseringen auf die Fahrbahn gestürzt waren.

Großes Feuerwehr-Einsatzkommando für angebliche Rauchentwicklung in Mahlen-Schweinestall

Am Dienstagabend, 26. Mai, wurde ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften mobilisiert, um einen angeblich brennenden Schweinestall im Ortsteil Mahlen von Eystrup zu untersuchen. Ein Mitarbeiter des Betriebs hatte eine Rauchentwicklung festgestellt und die Brandschützer alarmiert. Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten das verqualmte Gebäude, bei dem kein offenes Feuer erkennbar war.

Es wurde vermutet, dass eine brennende Lampe für die Rauchentwicklung verantwortlich gewesen sein könnte, die jedoch bereits wieder ausgewechselt worden sei, als die Einsatzkräfte eintrafen. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde das Gebäude belüftet und von Rauch befreit. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera.

Glücklicherweise wurden niemanden verletzt und keines der Tiere, auch wenn der Schaden als gering eingeschätzt wurde. Der Einsatz konnte zügig wieder beendet werden.

Landesberger Freiwillige Feuerwehr feiert 112-jähriges Jubiläum mit Öffnungsfeier

Am Samstag fand in Landesberg eine offene Tür-Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr statt, um das neue Feuerwehrhaus vorzustellen. Die Veranstaltung war geprägt von Führungen durch das neue Gebäude, Erklärungen zu Fahrzeugen und Technik sowie Spielen für die Jugendfeuerwehr. Neben den Landesberger Kameraden besuchten auch Feuerwehren aus Nienburg und Zeugwart mit einer Drehleiter und historischen Fahrzeugen.

Die Logistikgruppe präsentierte eine neue Kleiderkammer inklusive Waschstraße, während die Jugendfeuerwehr mit verschiedenen Spielen unterhält. Für die Kinder bot es sich an, an einer Kinderdisco teilzunehmen oder Wasserspiele zu genießen. Das leibliche Wohl wurde durch Grillbude und Schankwagen versorgt, während im Feuerwehrhaus Kuchen und Torten bereitstanden.

Die Veranstaltung fand unter einem Himmel von 32 Grad Wärme statt und war ein großer Erfolg mit zahlreichen Teilnehmern aus der Gemeinde.

Feuerwehr verhindert Großbrand bei Scheune in Hoya

Am Donnerstagnachmittag wurde ein möglicher Großbrand durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr in Hoya verhindert. Die Einsatzkräfte wurden zu einem gemeldeten Gebäudebrand alarmiert, stellten jedoch fest, dass das Feuer an einer angrenzenden Scheune ausgebrochen war. Durch die rasche Aktion konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf das Gebäude ausbreitete.

Um sicherzustellen, dass das Feuer nicht über die Fassade nach oben ausgebreitet war, begaben sich mehrere Truppe mittels Steckleiter auf den Dachboden und löschten betroffene Bereiche. Wärmebildkameras wurden eingesetzt, um versteckte Glutnester zu finden. Der Einsatz umfasste mehr als 50 Feuerwehrmänner aus Bücken, Hoya und Mehringen sowie den Einsatzleitwagen, die Hygieneeinheit der Samtgemeinde Hoya, Polizei und Rettungsdienst.

Während des Einsatzes verletzte sich ein Feuerwehrmann, musste jedoch nur mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein weiterer Kamerad erlitt Kreislaufprobleme aufgrund der hohen Temperaturen, benötigte aber keine medizinische Versorgung. Der Einsatz dauerte insgesamt rund eineinhalb Stunden und endete erfolgreich mit dem Abschluss der Löscharbeiten und der Entrauchung der Scheune mit einem Hochleistungslüfter.

Feuer im Wohn-und Geschäftshaus in Lange Straße, Stolzenau

Am Donnerstagmorgen um 9:23 Uhr wurde die Feuerwehr Stolzenau in die Lange Straße zu einem Gebäudebrand in einem Wohn- und Geschäftshaus gerufen. Beim Eintreffen der Wehren drang Rauch aus dem Dachgeschoß, und Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung. Sie bemerkten das Feuer rechtzeitig und konnten sich in Sicherheit bringen.

Drei Katzen hatten sich jedoch in der verrauchten Wohnung versteckt, konnten aber später gerettet werden. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der Brandherd sich hinter einer Hohlwand und in der Dachdämmung befand. Die Einsatzkräfte gingen unter schweren Atemschutz vor und öffneten in der Wohnung Hohlwände und löschten das Feuer.

Es gab weitere Brandnester unterhalb der Dachziegel, die von innen nicht zugänglich waren. Daraufhin wurde von der Feuerwehrdrehleiter aus die Dachfläche geöffnet und die Glutnester gelöscht. Gegen 11:30 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet.

Aufgrund der dichten Bebauung in der Stolzenauer Innenstadt bestand die Gefahr, dass die Flammen auf angrenzende Häuser übergreifen könnten. Dies konnte die Feuerwehr verhindern. Die Wohnung im Dachgeschoss ist vorerst nicht bewohnbar.

Für die betroffene Familie wurde eine vorübergehende Unterkunft organisiert. Das im Erdgeschoss untergebrachte Reisebüro stellte seinen Betrieb zunächst ein. Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist bislang unklar.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und das Gebäude beschlagnahmt. Während des Einsatzes waren die Lange Straße sowie mehrere umliegende Straßen zeitweise gesperrt. Verkehrsteilnehmer mussten den Bereich weiträumig umfahren.

Im Einsatz waren rund 65 Feuerwehrleute aus verschiedenen Feuerwehren, einschließlich der Logistiktruppe und der ELO mit insgesamt 15 Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Michael Krailinger. Brandabschnittsleiter Süd Ralf Tiedemann, Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer, seine Stellvertreter Andreas Haake und Thorsten Schomburg begleiteten die Löscharbeiten.

Feuer in Sauna bei Bundesschule Hoya – Keine Personenschäden

Am Dienstag um 19:29 Uhr meldete sich ein Brand im Bereich einer Sauna des Gebäudes der Bundesschule des Technischen Hilfswerks in Hoya. Die Feuerwehren von Hoya, Mehringen, sowie Einsatzleitwagen aus Bücken und Eystrup, Hygienegruppe aus Hämelhausen und die Polizei wurden alarmiert. Unter Leitung der Ortsbrandmeisterin Petra Guder ging ein Trupp mit schwerem Atemschutz zur Erkundung vor.

Es wurde festgestellt, dass das Feuer aus einem Aufgusseimer in der Sauna ausgebrochen war, wobei die Ursache unbekannt ist. Aufgrund von Sauerstoffmangel war das Feuer bereits erloschen und beschränkte sich auf die Sauna. Die Feuerwehr musste keine Löschmaßnahmen durchführen und belüftete das Gebäude.

Der Einsatz, der etwa 45 Kräfte umfasste, wurde nach einer halben Stunde beendet. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden.

Brand zerstört leerstehende Lagerhalle in Wunstorf – Zeugen gesucht

In der Nacht vom 07. auf den 8. Juni 2026, ist eine leerstehende Lagerhalle in Wunstorf durch einen Brand weitgehend zerstört worden. Ein Lokführer bemerkte das Feuer gegen 23:00 Uhr und verständigte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr bekämpfte das Großfeuer mit einem Großaufgebot, was mehrere Stunden dauerte.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohnerinnen und Anwohner über entsprechende Warnmeldungen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Brand und die Löscharbeiten führten zudem zu zeitweiligen Beeinträchtigungen des angrenzenden Bahnverkehrs. Die Schadenshöhe der Lagerhalle kann derzeit noch nicht abschließend beziffert werden, dürfte jedoch nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind in vollem Gange und es wird vermutet, dass das Feuer durch menschliches Handeln verursacht worden sein könnte, ob es sich hierbei um Vorsatz oder Fahrlässigkeit handelt, ist derzeit noch nicht geklärt. Zeuginnen und Zeugen, die im Bereich der Bahnhofstraße Beobachtungen gemacht haben, oder sonstige Hinweise zur Brandentstehung geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

100-jähriges Jubiläum der Feuerwehren Mehringen und Heesen

Am vergangenen Freitag fand in dem Festzelt am Dörpshus in Mehringen ein Kommersabend für die Feuerwehren Mehringen und Heesen statt, um ihr 100-jähriges Jubiläum zu feiern. Ortsbrandmeister Bernd Pfeiffer und Sven Michaelis begrüßten zahlreiche Gäste aus Feuerwehrkreisen sowie aus der Politik und Verwaltung. Die Geschichte des Feuerlöschwesens begann 1926 mit der Gründung des Feuerlöschverbandes in Ubbendorf, Mehringen und Heesen.

1947 bildeten Ubbendorf und Hilgermissen einen eigenen Löschverband, während Mehringen und Heesen getrennte Wege gingen. Bis 1950 gab es fünf Ortsbrandmeister, von denen nach der Trennung fünf in Mehringen und vier in Heesen tätig waren. Neben feuerwehrspezifischen Aufgaben wie Ausbildung, Wettkämpfen und Einsätzen engagierten sich die Brandschützer auch im Dorfleben.

Ein Highlight für die Ortswehr Heesen war ihre Teilnahme an den Bezirkswettkämpfen 1994. Bernd Pfeiffer verkündete, dass die Feuerwehr Mehringen am 1. August dieses Jahres aufgelöst wird, da es vergeblich versucht wurde, neue aktive Mitglieder zu gewinnen und die Mindestsollstärke nicht mehr gehalten werden konnte. Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer betonte, dass die Feuerwehr mehr als nur ein Feuerwehrhaus oder ein Fahrzeug ist, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die füreinander einstehen. Er zog auch die Werte hervor, die über Generationen getragen wurden und weiter bestehen werden.

Die stellvertretende Brandabschnittsleiter Ehler Lange und der Gemeindebrandmeister Carsten Meyer gratulierten den Mitgliedern der Jubiläumswehren für ihre ehrenamtliche Tätigkeit während der letzten Jahrzehnte.

Polizei meldet mehrere Unfälle und Brand in Nordrhein-Westfalen

Am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr entzündeten unbekannte Täter einen Stapel Zeitungen innerhalb einer Bushaltestelle in der Großen Straße in Oyten, Landkreis Verden. Die Freiwillige Feuerwehr Bassen konnte den Brand zügig löschen und geringen Sachschaden verursachte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Achim zu melden.

Am Sonntagmorgen gegen 06:00 Uhr kam es auf der A27 in Höhe Kirchlinteln zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten 20-jährigen Fahrer. Er befuhr die Autobahn, als er am Steuer einschlief und kollidierte mit der Mittelschutzplanke und anschließend mit der Außenleitplanke. Der Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,6 Promille, was zu einer Blutprobe führte und dem Fahrer den Führerschein sichergestellt.

Am Sonntagmorgen kam es auf der K23 in Achim zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Mercedes-Fahrer prallte gegen einen Baum, nachdem er in einer Linkskurve ins Schleudern geriet und von der Fahrbahn abkam. Der Fahrer wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und der Sachschaden betrug rund 7.000 Euro.

Die Straße musste für etwa eine Stunde gesperrt werden, um die Bergungsarbeiten durchzuführen. Am Sonntagnachmittag kam es auf der L158 in Achim zu einem Verkehrsunfall mit drei Beteiligten. Ein 29-jähriger Ford-Fahrer auffuhr auf einen vor ihm wartenden Seat eines 26-Jährigen, was zu einem Auffahrunfall führte.

24 Feuerwehrleute Absolvieren Kompetenznachweis QS 2 in Grafschaft Hoya

Nach mehreren Wochen intensiver Ausbildung konnten 24 Feuerwehrleute, darunter 15 aus den Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Grafschaft Hoya und neun weitere aus anderen Gemeinden des Landkreises Nienburg, am Ende Mai den Kompetenznachweis der modularen Grundausbildung zur Qualifikationsstufe QS 2 erfolgreich abschließen. Die Ausbildung fand an drei Wochen jeweils dienstags, donnerstags und samstags statt und umfasste sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Zentrale Themen waren die Technische Hilfeleistung sowie der Einsatz bei ABC-Gefahrstoffen.

Die praktischen Anwendungsinhalte wurden an Standorten durchgeführt von Einsatzkräften der Feuerwehren Bücken, Hassel, Hoya, Hoyerhagen, Schweringen, Warpe und Wienbergen, unterstützt durch die Werkfeuerwehr Smurfit Westrock Hoya sowie die Bundesschule des Technischen Hilfswerks Hoya. Die Prüfung wurde von Kreisausbildungsleiter Alexander Greif, seinem Stellvertreter Charles Schnell und dem Fachbereichsleiter QS1/QS2 Sven Plate abgenommen. Bei der Abschlussveranstaltung richteten stellvertretender Gemeindebrandmeister Sebastian Rehmstedt sowie Samantha Lohrberg von der Samtgemeindeverwaltung Grußworte an die Absolventen, während mehrere Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter anwesend waren.

Die Durchführung des Lehrgangs war ohne breite Unterstützung aus den Feuerwehren, dem THW und der Samtgemeindeverwaltung nicht möglich gewesen. Die freiwillige Feuerwehr bietet Menschen jeden Alters die Möglichkeit, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einzusetzen. Neue Mitglieder sind in den Feuerwehren jederzeit willkommen.