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Ein Feuer im Bereich einer Scheune hat am Donnerstagnachmittag in Hoya einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zunächst war ein Gebäudebrand gemeldet worden. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die Flammen hinter einem Gebäude an einer benachbarten Scheune entstanden waren. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.
Im weiteren Einsatzverlauf kontrollierten die Kräfte die betroffenen Bereiche sorgfältig auf mögliche Brandreste. Mithilfe von Wärmebildkameras suchten sie nach versteckten Glutnestern. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Hitze oder Feuer über die Außenwand nach oben ausgebreitet hatten, verschafften sich mehrere Feuerwehrleute über eine Steckleiter Zugang zum Dachboden. Dort wurden gefährdete Stellen überprüft und verbliebene Glutreste abgelöscht. An dem Einsatz waren über 50 Kräfte der Feuerwehren aus Bücken, Hoya und Mehringen beteiligt. Unterstützt wurden sie durch den Einsatzleitwagen, die Hygieneeinheit der Samtgemeinde Hoya sowie Polizei und Rettungsdienst.
Während der Arbeiten zog sich ein Feuerwehrmann Verletzungen zu und wurde zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Einsatzkraft machte die hohe Belastung durch die Temperaturen zu schaffen; medizinische Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Nach etwa 90 Minuten konnten die Maßnahmen abgeschlossen werden. Abschließend wurde die Scheune mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit.