Kind auf Parkplatz angesprochen – Zeugen gesucht in Osterweder Straße

Am Sonntagmittag zwischen 12.30 und 13 Uhr wurde eine fünfjährige Tochter auf einem Parkplatz des Supermarktes in der Osterweder Straße in Worpswede von einem unbekannten Mann angesprochen. Als der Vater den Mann bemerkte, stieg dieser in einen weißen VW-Kombi und fuhr davon. Der Unbekannte war ca. 40-50 Jahre alt, 1,80 Meter groß, trug ein weißes T-Shirt und eine lange Jeanshose sowie einen Drei-Tage-Bart.

Es kursieren bereits Beiträge in sozialen Medien über eine versuchte Kindesentführung, die jedoch von der Polizei nicht bestätigt werden. Die Beamten warnen davor, ungenügend geprüfte Informationen zu verbreiten und fordern mögliche Zeugen auf, sich bei der Polizei Osterholz unter 04791-3070 zu melden.

Großfeuer im unbewohnten Haus mit Stallung in Lauenhagen

In der Nacht zu Samstag (27.06.2026) brach ein Großfeuer in einem unbewohnten Einfamilienhaus und einer angrenzenden Stallung im Hülshagen bei Lauenhagen aus, das von der Polizei entdeckt wurde. Um 02:59 Uhr meldete sich eine Funkwagenbesatzung des Polizeikommissariats Stadthagen eine massive Rauchentwicklung und stieß auf das bereits in Vollbrand stehende Wohnhaus. Die Feuerwehr wurde alarmiert, um die Löscharbeiten einzuleiten, während die Polizei Schutzmaßnahmen einleitete und unmittelbar angrenzende Nachbarhäuser evakuierte.

Aufgrund der enormen Brandbeschädigungen wurde das Gebäude als akut einsturzgefährdet eingestuft, was zur Unterstützung des Technischen Hilfswerks führte. Die Löscharbeiten dauerten fast sieben Stunden und endeten gegen 09:40 Uhr. Der Brandort wurde für weitere Untersuchungen beschlagnahmt, während die Polizei die Brandursache ermittelt.

Feuer im Leeser Wald: 31 Einsatzkräfte sorgen für Auslöschung

Am Sonntag wurden die Feuerwehren Loccum und Leese in den Leeser Wald östlich der B 441 gerufen. Ein Landwirt, der mit dem Fahrrad nach seinen Flächen schauen wollte, entdeckte das offene Feuer im Bereich Pöhlerdamm und verständigte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte aus Loccum und Leese waren mit vier Fahrzeugen und 31 Mann vor Ort.

Im Brand stand ein Haufen mit alten Baumwurzeln und abgekippter Unrat auf einer Fläche von etwa 80 Quadratmetern, umgeben von vorausgebrannten Fichten. Um die besondere Belastung durch Temperaturen von 33°C zu bewältigen, wurde die Logistikgruppe der Samtgemeinde Mittelweser alarmiert, um die Einsatzkräfte mit verrauchter Ausrüstung zu tauschen. Der Brandursache wird grobe Fahrlässigkeit oder Brandstiftung nicht ausgeschlossen; die Polizei ermittelt weiter.

Ohne das rasche Eingreifen des Landwirts hätte es zu einem ausgedehnten Wald- und Flächenbrand kommen können.

18-Jähriger verletzt bei Messerangriff in Hannover – Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

In der Nacht zu Dienstag, den 30. Juni 2026, ereignete sich ein tragisches Vorfall im hannoverschen Stadtteil Bothfeld. Ein 18-jähriger Mann wurde bei einem Messerangriff verletzt, nachdem er in eine Wohnung geriet, in der sein Vater mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin Streit hatte. Während des Auseinandersetzungsprozesses griff der 40-jährige Tatverdächtige den Sohn unvermittelt an und stach ihn mit einem Messer.

Die Schwester des Verletzten meldete die Tat durch einen Polizeinotruf, nachdem sie bemerkte, dass ihr Bruder von dem 40-Jährigen bedroht wurde. Der Tatverdächtige floh aus der Wohnung und ließ den jungen Mann zurück, der danach medizinische Versorgung erhielt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei ermittelt weiterhin wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Mikrowelle auf Herdplatte verursacht Rauchentwicklung – Feuerwehr löst Situation

Am Sonntagmittag um 13:20 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Leeseringen und Estorf durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einen Industriebetrieb nach Leeseringen alarmiert. Anwesende Mitarbeiter berichteten von einer Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss einer Produktionshalle, die sich als Folge eines versehentlich nicht abgeschalteten Herdplatten aufgestellten Mikrowellen herausstellte. Die Einsatzkräfte schalteten den Herd aus und brachten das geschmolzene Gerät durch ein Fenster ins Freie.

Das festgeschmolzene Kunststoffmaterial wurde mit Wasser aus der Spüle gekühlt und abgelöst, um die Rauchentwicklung zu beenden. Zwei Hochdrucklüftereinsätze halfen dabei, den betroffenen Bereich vom Rauch zu befreien. Fünf Fahrzeuge der Feuerwehren waren im Einsatz, bis gegen 15:00 Uhr der Einsatz beendet werden konnte.

Um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen, wurden Atemschutzgeräte und Schlauchmaterial ausgetauscht. Die automatische Brandmeldeanlage zeigte sich als zuverlässig, indem sie die frühzeitige Alarmierung ermöglichte, was möglichen Sachschaden verhinderte.