Großes Feuerwehr-Einsatzkommando für angebliche Rauchentwicklung in Mahlen-Schweinestall

Am Dienstagabend, 26. Mai, wurde ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften mobilisiert, um einen angeblich brennenden Schweinestall im Ortsteil Mahlen von Eystrup zu untersuchen. Ein Mitarbeiter des Betriebs hatte eine Rauchentwicklung festgestellt und die Brandschützer alarmiert. Zwei Trupps unter Atemschutz durchsuchten das verqualmte Gebäude, bei dem kein offenes Feuer erkennbar war.

Es wurde vermutet, dass eine brennende Lampe für die Rauchentwicklung verantwortlich gewesen sein könnte, die jedoch bereits wieder ausgewechselt worden sei, als die Einsatzkräfte eintrafen. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters wurde das Gebäude belüftet und von Rauch befreit. Die Feuerwehr kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera.

Glücklicherweise wurden niemanden verletzt und keines der Tiere, auch wenn der Schaden als gering eingeschätzt wurde. Der Einsatz konnte zügig wieder beendet werden.

Polizei kontrolliert Güterverkehr und stellt zahlreiche Verstöße fest

In einer umfangreichen Kontrolle des Schwerlastverkehrs an der Autobahn 2 bei Lehrte hat die Polizei Hannover am Donnerstag, 25.06.2026, mehr als 200 Fahrzeuge inspiziert und festgestellt, dass etwa ein Fünfter nicht weiterfahren durfte. Die Kontrolle wurde gemeinsam mit Zoll, dem Gewerbeaufsichtsamt, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie der Region Hannover durchgeführt. 46 Fahrzeuge wurden wegen diverser Verstöße und Mängel die Weiterfahrt untersagt, darunter 180 Lastwagen.

Ein besonders schwerer Fall betraf einen 46-jährigen Fahrer, bei dem massive Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt wurden, was zu einer Sicherheitsleistung von 12.000 Euro führte. Die meisten Verstöße betrafen die Lenk- und Ruhezeiten (48 Mal), gefolgt von Mängeln in der Ladungssicherung (30 Mal) und technischen Defekten wie abgefahrene Reifen oder mangelhafte Bremsen (23 Mal). Zudem wurden acht manipulierte Abgasanlagen und sieben Verstöße im Zusammenhang mit dem Transport von Gefahrgut festgestellt.

Polizei führt Schwerpunktkontrollen in Hannover-Innenstadt und ertappe mehrere mutmaßliche Dealer

Am Donnerstag, dem 24.06.2026, haben Einsatzkräfte der Polizei Hannover-Mitte und die Polizeistation Raschplatz gemeinsam mit Kräften der Polizeiinspektion Besondere Dienste in der Innenstadt von Hannover, insbesondere am Raschplatz und Hauptbahnhof, eine Schwerpunktkontrolle durchgeführt. Ziel des Einsatzes war die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität sowie die Stärkung des Sicherheitsgefühls im öffentlichen Raum. Zu Dienstbeginn vollstreckten zivile Fahnder einen Untersuchungshaftbefehl wegen Zwangsprostitution gegen einen 25-jährigen Mann, der dem Amtsgericht Hannover zugeführt wurde.

Bei der Kontrolle im Bereich des Stellwerks erkannten zivile Kräfte einen 21-jährigen Mann, der im Verdacht stand, eine gefährliche Körperverletzung unter Einsatz eines Messers begangen zu haben. Der Mann wurde festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags beobachteten zivile Kräfte innerhalb von 15 Minuten drei mutmaßliche Kriminelle im Alter von 20, 24 und 52 Jahren bei entsprechenden Aktivitäten in der Andreaestraße/Schillerstraße.

Während der 20-Jährige und der 24-Jährige verbotenerweise Marihuana an Käufer abgaben und daraufhin vorläufig festgenommen wurden, bot der 52-Jährige Passanten eine hochwertige Gürteltasche zum Kauf an, nach einer Vernehmung kam er auf freien Fuß. Gegen 18:20 Uhr stellten Beamte bei einer Personengruppe in der Andreaestraße erneut Handel mit Marihuana fest und fanden zwei minderjährige Käufer im Alter von 15 Jahren an, die an ihre Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Bei der Kontrolle der Gruppe fiel zudem ein 28-jähriger Mann auf, der gegen eine für ihn geltende Aufenthaltsbeschränkung verstieß.