Diebstahl aus Baucontainer in Lüdersfeld – Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag, 30. April 2026, zwischen 19:00 Uhr und Dienstag, 5. Mai 2026, um 17:55 Uhr, wurde in Lüdersfeld ein Baucontainer auf dem Gelände des Angelsportvereins am Landweg ausgeraubt. Die Täter zerstörten ein Doppelglasfenster von außen und entwendeten eine etwa 50 Kilogramm schwere Rüttelplatte durch das geöffnete Fenster. Der Schaden wurde auf rund 600 Euro geschätzt.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Angelsportvereins beobachtet hat, oder Hinweise zum Verbleib der entwendeten Rüttelplatte gibt, wird gebeten, sich bei der Polizei Stadthagen unter der Telefonnummer 05721 / 9822-0 zu melden.

Einbruchsdiebstahl auf Baustellengelände in Bad Nenndorf – Polizei bittet um Hinweise

Am Donnerstag, 30. April 2026, zwischen 16:00 Uhr und Montag, 4. Mai 2026, um 07:40 Uhr, kam es im Bereich Osterkamp in Bad Nenndorf zu einem Einbruchsdiebstahl auf dem Gelände einer Baustelle. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum umzäunten Baustellengelände und brachen das Schloss eines Seecontainers auf, aus dem sie diverses Werkzeug und Baumaterial entwendeten. Der geschätzte Schaden beträgt etwa 5.000 Euro.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen besonders schweren Diebstahls gemäß § 243 StGB eingeleitet. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Baustelle beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bad Nenndorf unter der Telefonnummer 05723 / 74920 zu melden.

Polizei meldet Raub in Elektronikmarkt und Unfälle in Osterholz

In der Stadt Osterholz-Scharmbeck kam es am Montagabend zu einem räuberischen Diebstahl in einem Elektrogeschäft. Zwei unbekannte Täter, einer ca. 60 Jahre alt mit kräftiger Statur und der andere ca. 30 Jahre alt mit schlanke Statur, stahlen Gegenstände aus dem Markt und flüchteten mit einem weißen VW Touran in Richtung Schwaneweder Straße. Ein Mitarbeiter wurde dabei leicht verletzt.

Die Polizei bittet Zeugen zur Meldung von Hinweisen. Zudem meldete sich ein Verkehrsunfall, bei dem eine 21-jährige Fahrerin Opel-Fahrerin einen 60-jährigen Radfahrer verletzte, der sich im Knorrenkamp auf den Radweg eingeschwenkt hatte. Schließlich kam es in einer Fahrstunde auf der Straße Sachsenring zu einem Unfall, bei dem ein 19-jähriger Fahrschüler mit leichten Verletzungen und einem geschätzten Sachschaden von 1500 Euro stürzte.

Polizei stoppt alkoholisierten Autofahrer in Nienburg/Schaumburg

Am Sonntagabend, den 03.05.2026, stellten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg in der Mühlenstraße einen stark alkoholisierten Autofahrer fest. Um 19:14 Uhr wurde ein Pkw im öffentlichen Verkehrsraum kontrolliert, bei dem sich deutliche Hinweise auf eine Alkoholisierung des Fahrzeugführers ergaben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,25 Promille.

Dem 49-jährigen Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt, während die Weiterfahrt untersagt war. Glücklicherweise konnte kein Verkehrsunfall oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer festgestellt werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Die Polizei betonte die Bedeutung der Sicherheit auf dem Straßenverkehr und mahnte zur Vorsicht bei Alkoholkonsum.

Rücksichtsloses Fahrverhalten auf Verdener Straße in Nienburg – Polizei ermittelt

Am 4. Mai 2026, gegen Mitternacht, kam es auf der Verdener Straße in Nienburg (Weser) zu einem gefährlichen Verkehrsdelikt durch einen Pkw-Fahrer. Der Fahrer eines VW Golf fuhr dicht an einem anderen Verkehrsteilnehmer heran und überholte ihn mit erhöhter Geschwindigkeit innerorts. Im weiteren Verlauf missachtete der Fahrer eine rote Ampel und gefährdete dabei einen Fahrradfahrer, der sein Fahrrad über die Fahrbahn schob.

Ohne anzuhalten fuhr der Fahrzeugführer fort mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet und den unbekannten Fahrradfahrer sowie Zeugen des Vorfalls dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 05021 / 9212-0 entgegen genommen werden.

Polizei Stolzenau führt Verkehrssicherheitstag mit Schwerpunkt E-Scooter-Kontrolle durch

Am Donnerstag, 30. April 2026, führte das Polizeikommissariat Stolzenau einen Verkehrssicherheitstag mit dem Schwerpunkt auf die Kontrolle von E-Scootern durch. Ziel der Maßnahme war es, Verkehrsverstöße niedrigschwellig zu ahnden und gleichzeitig die Fahrtauglichkeit der Verkehrsteilnehmer zu überprüfen – insbesondere im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum. Ein besonderer Fokus lag auch auf der Schulwegsicherung, wobei Kontrollmaßnahmen sowohl zu Schulbeginn als auch zum Schulende an mehreren Schulen stattfanden.

In den Nachmittags- und Abendstunden verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen in die Ortskerne von Stolzenau, Uchte, Steyerberg, Rehburg und Loccum, wo ein erhöhtes Verkehrsaufkommen von E-Scootern festgestellt wurde. Insgesamt wurden 65 Verkehrskontrollen durchgeführt, darunter 38 E-Scooter. Die Polizei ahndete 41 Ordnungswidrigkeiten, zu den häufigsten Verstößen zählten bei Autofahrern das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes und die Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt, bei E-Scootern die unzulässige Mitnahme von Personen auf dem E-Scooter sowie das Befahren von nicht zulässigen Verkehrsflächen.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße im Bereich der Fahrtauglichkeit bei zwei Autofahrern fest: Ein Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, ein weiterer war mit 1,58 Promille alkoholisiert und führte sein Fahrzeug trotz bestehenden Fahrverbots. In beiden Fällen wurden Blutentnahmen durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt, die Weiterfahrt untersagt sowie entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Weitere Strafverfahren wurden gegen zwei E-Scooter-Fahrer sowie gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades eingeleitet, da kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

In einem Fall kam zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung hinzu. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Polizeiaktivitäten in Landkreis Verden und Osterholz

Am Freitagabend, gegen 21:50 Uhr, bemerkten Beamte der Polizei Achim einen 48-jährigen Mann in der Straße Meyerdamm in Oyten, der neben seinem Fahrrad lag. Er erklärte, dass er nur eine Pause machen wolle, doch als die Beamten ihre Streifenfahrt fortsetzen wollten, stieg der Mann auf sein Fahrrad und fuhr in starken Schlangenlinien davon. Bei der Kontrolle durch die Polizei wurde festgestellt, dass der Mann stark alkoholisiert war.

Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Am Freitagabend, gegen 20:15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Achim einen 16-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Langen Straße in Ottersberg. Hierbei wurde festgestellt, dass für den E-Scooter keine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht.

Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren auf Grund des fehlenden Versicherungsschutzes erwartet. Am Freitag kurz vor Mitternacht kam es auf der Kreisstraße 9 in Lilienthal zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der 64-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel befuhr die Straße und verlor nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem Baum und wurde eingeklemmt.

Er erlag seinen schweren Verletzungen vor Ort. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat diese Ereignisse in den Bereichen Achim, Ottersberg und BAB Langwedel sowie Osterholz dokumentiert und übermittelt sie durch news aktuell.

Verden und Achim: Polizei kontrolliert Verkehrsunfälle und Verstöße

Am Donnerstagmorgen in der Schleppenföhrerstraße in Verden wurden Beamte der Polizei Verden auf einen Ford Transit mit Anhänger gestoßen, dessen Fahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse BE unterwegs war. Darüber hinaus fehlte ein gültiger Versicherungsschutz, was zu Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte. Am Freitagmorgen in Achim wurde ein 56-jähriger Mann mit seinem Kleinkraftrad in der Fußgängerzone kontrolliert.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,30 Promille, was zu Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr führte und zur Blutprobenentnahme des Mannes. Am Donnerstag in Achim wurde ein 34-jähriger Mann mit einem E-Scooter auf der Straße „Hühnerkamp“ kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand, was zu einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte.

Am Samstagmorgen in der Straße „In der Marsch“ meldete ein Passant einen Verkehrsunfall. Nach Antritt der Fahndung konnten Beamte den 39-jährigen Unfallverursacher im Nahbereich antreffen, bei der anschließenden Kontrolle zeigten sich Hinweise auf Alkoholkonsum vor Fahrtantritt.

Verkehrsunfallflucht in Nienburg – Polizei sucht Zeugen

Im Zeitraum von Dienstag, den 29.04.2026, bis Mittwoch, den 30.04.2026, kam es in der Hegelstraße in Nienburg zu einem Verkehrsunfallflucht. Die Geschädigte hatte ihren blauen Kia Picanto ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt und stellte am Morgen des 30.04.2026 erhebliche Beschädigungen fest, insbesondere im Bereich des hinteren linken Kotflügels sowie am Radkasten. Der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Der unbekannte Verursacher hat sich unerlaubt vom Unfallort entfernt und die Schadensregulierung ignoriert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug zu geben, sich bei der Polizei Nienburg unter der Telefonnummer 05021-92120 zu melden.

16-Jähriger in Hannover ausgeraubt mit Messerbedrohung – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee in Hannover ausgeraubt. Die Tat ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als der Opferkandidat auf dem Weg von „An der Engesohde“ zum Altenbekener Damm war. In Höhe der Rudolf-von-Bennigsen-Schule kamen ihm drei unbekannte Männer entgegen, die ihn mit Gewalt festhielten und ihm ein Messer vorsogen.

Der Jugendliche musste Bargeld übergeben, bevor die Täter flüchteten. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein, jedoch ohne Erfolg. Die Beschreibung der Täter lautet: Der Täter mit dem Messer trug schwarze Kleidung und eine Basecap; einer der beiden Komplizen hatte dunkle Haare mit Seitenscheitel und war dunkel gekleidet; der dritte Täter konnte nicht näher beschrieben werden.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet um Zeugenhinweise, die sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 melden können. Die Tat ereignete sich in der Südstadt von Hannover. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fordert Passanten auf, die Ereignisse zu melden.

/ms, nash

Polizeibetrug mit „Schockanruf“ kostet Ehepaar über 30.000 Euro in Gold

Am 27. April 2026, zwischen 11:40 und 13:30 Uhr, haben Unbekannte ein Ehepaar aus Bad Nenndorf mit einer perfiden Betrugsmasche um einen hohen Geldwert gebracht. Die Täter kontaktierten die Geschädigten telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie teilten den Eheleuten mit, dass der Sohn des Opfers inhaftiert sei und nur durch die Zahlung einer Kaution freikommen könne.

Die Betrüger setzten das Paar unter Druck und forderten sie auf, Wertgegenstände bereitzustellen. Schließlich übergab die Frau Gold im Wert von über 30.000 Euro an einen unbekannten Abholer, der das Gold am Wohnhaus abholte. Erst im Nachhinein wurde der Betrug erkannt und Anzeige bei der Polizei in Bad Nenndorf erstattet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor sogenannten „Schockanrufen“, insbesondere an ältere Menschen gerichtet. Diese Betrugsmethoden nutzen Angst und Stress aus, um Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn von Notfällen innerhalb der Familie die Rede ist.

Legen Sie im Zweifel auf und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen direkt unter den bekannten Nummern. Geben Sie keine Auskünfte über Vermögenswerte und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Unbekannter überfällt Kiosk in Hannover-List mit Schusswaffe – Polizei sucht Zeugen

Am 27.04.2026, gegen 22:15 Uhr, hat ein unbekannter Täter einen Kiosk im hannoverschen Stadtteil List überfallen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe und Reizgas erbeutete der Mann Bargeld sowie ein privates Mobiltelefon des Angestellten und flüchtete anschließend unerkannt. Der 54-jährige Kioskbesitzer wurde mit Reizgas getroffen, blieb jedoch unverletzt.

Der Täter ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, hat eine kräftige Statur, trug dunkle Kleidung und war mit einer Schusswaffe sowie mutmaßlichem Pfefferspray bewaffnet. Er vermutlich maskiert mit einer Skimaske. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter und fordert Zeugen auf, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ermittlungen wegen schweren Raubes sind eingeleitet worden.

Polizei Durchsucht Garbsener Lagerhalle und Wohnung nach Cannabis-Plantage

Am 23. April 2026, bei einer Durchsuchung der Polizei Hannover, wurde in der Lagerhalle an der Leinestraße in Garbsen eine große Cannabis-Indoor-Plantage mit mehreren hundert Pflanzen entdeckt. Die Ermittlerinnen und Ermittler stießen auch auf ungewöhnliche Wärmeabstrahlung und erhöhten Stromverbrauch, die bereits zu Jahresbeginn Verdacht erweckten. In der Wohnung des Eigentümers in Laatzen fanden die Beamten unter anderem 40.000 Euro Bargeld, diverse Mobiltelefone und einen Laptop.

Der 51-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und kam für weitere Maßnahmen mit auf die Dienststelle. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Anbaus von Marihuana in nicht geringen Mengen sind weiter anhaltend.

Polizei Hannover führt umfangreiche Fahrtüchtigkeitskontrollen durch

Die Polizei Hannover hat in der vergangenen Woche umfangreiche Schwerpunktkontrollen zum Thema Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchgeführt. Diese Kontrollen fanden insbesondere im Umfeld des Frühlingsfestes und in der Innenstadt statt, mit dem Ziel, fahruntüchtige Fahrzeugführende frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit auf Hannovers Straßen zu erhöhen. Insgesamt wurden 84 Fahrzeuge kontrolliert, bei denen 16 Anzeigen wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums am Steuer erlassen wurden.

Zwölf dieser Fälle bestätigten den Verdacht der Trunkenheit im Verkehr, was zu entsprechenden Strafanzeigen führte. Vier weitere Ordnungswidrigkeiten wurden wegen Alkohol-, Cannabis- und Betäubungsmittelkonsum gefertigt. 14 Blutproben wurden ordnet, wobei der Spitzenwert bei den Atemalkoholmessungen bei 2,29 Promille lag.

Bei sechs weiteren Fahrern wurde Alkoholkonsum festgestellt, dieser jedoch unterhalb der 0,5-Promille-Grenze. Auffällig war die Verteilung der Trunkenheitsfahrten, die sich etwa zur Hälfte auf Pkw und zur Hälfte auf E-Scooter aufteilten. Angesichts steigender Unfallzahlen in diesem Bereich betont die Polizei Hannover die Gefährlichkeit der unterschätzten Elektro-Kleinstfahrzeuge, da Fahrer bei Stürzen kaum geschützt sind.

Im Rahmen der Kontrollen auf der Hamburger Allee fiel den Beamten ein 16-jähriger Fahrer besonders ins Auge. Der Jugendliche war am Steuer eines VW Golf unterwegs, an dem zuvor in Hannover entwendete Kennzeichen angebracht waren. Da der 16-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß, das Fahrzeug nicht versichert war und zudem der Verdacht auf THC-Einfluss bestand, leiteten die Beamten diverse Strafverfahren ein – unter anderem wegen Urkundenfälschung.

Im Fahrzeug fanden die Polizisten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial. Der Jugendliche ist der Polizei bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt. In einem weiteren Fall stoppten die Einsatzkräfte einen Fahrer, der den Tests vor Ort nach unter dem Einfluss eines starken Sedativums (Beruhigungsmittel) stand.

Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Polizei Hannover betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen zur Sicherung der Straßenverhältnisse und zur Vermeidung von Unfällen, insbesondere bei fahruntüchtigen Fahrzeugführenden.