Polizei Stolzenau führt Verkehrssicherheitstag mit Schwerpunkt E-Scooter-Kontrolle durch

Am Donnerstag, 30. April 2026, führte das Polizeikommissariat Stolzenau einen Verkehrssicherheitstag mit dem Schwerpunkt auf die Kontrolle von E-Scootern durch. Ziel der Maßnahme war es, Verkehrsverstöße niedrigschwellig zu ahnden und gleichzeitig die Fahrtauglichkeit der Verkehrsteilnehmer zu überprüfen – insbesondere im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum. Ein besonderer Fokus lag auch auf der Schulwegsicherung, wobei Kontrollmaßnahmen sowohl zu Schulbeginn als auch zum Schulende an mehreren Schulen stattfanden.

In den Nachmittags- und Abendstunden verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen in die Ortskerne von Stolzenau, Uchte, Steyerberg, Rehburg und Loccum, wo ein erhöhtes Verkehrsaufkommen von E-Scootern festgestellt wurde. Insgesamt wurden 65 Verkehrskontrollen durchgeführt, darunter 38 E-Scooter. Die Polizei ahndete 41 Ordnungswidrigkeiten, zu den häufigsten Verstößen zählten bei Autofahrern das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes und die Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt, bei E-Scootern die unzulässige Mitnahme von Personen auf dem E-Scooter sowie das Befahren von nicht zulässigen Verkehrsflächen.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße im Bereich der Fahrtauglichkeit bei zwei Autofahrern fest: Ein Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, ein weiterer war mit 1,58 Promille alkoholisiert und führte sein Fahrzeug trotz bestehenden Fahrverbots. In beiden Fällen wurden Blutentnahmen durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt, die Weiterfahrt untersagt sowie entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Weitere Strafverfahren wurden gegen zwei E-Scooter-Fahrer sowie gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades eingeleitet, da kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

In einem Fall kam zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung hinzu. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Polizeiaktivitäten in Landkreis Verden und Osterholz

Am Freitagabend, gegen 21:50 Uhr, bemerkten Beamte der Polizei Achim einen 48-jährigen Mann in der Straße Meyerdamm in Oyten, der neben seinem Fahrrad lag. Er erklärte, dass er nur eine Pause machen wolle, doch als die Beamten ihre Streifenfahrt fortsetzen wollten, stieg der Mann auf sein Fahrrad und fuhr in starken Schlangenlinien davon. Bei der Kontrolle durch die Polizei wurde festgestellt, dass der Mann stark alkoholisiert war.

Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Am Freitagabend, gegen 20:15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Achim einen 16-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Langen Straße in Ottersberg. Hierbei wurde festgestellt, dass für den E-Scooter keine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht.

Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren auf Grund des fehlenden Versicherungsschutzes erwartet. Am Freitag kurz vor Mitternacht kam es auf der Kreisstraße 9 in Lilienthal zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der 64-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel befuhr die Straße und verlor nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem Baum und wurde eingeklemmt.

Er erlag seinen schweren Verletzungen vor Ort. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat diese Ereignisse in den Bereichen Achim, Ottersberg und BAB Langwedel sowie Osterholz dokumentiert und übermittelt sie durch news aktuell.

Verden und Achim: Polizei kontrolliert Verkehrsunfälle und Verstöße

Am Donnerstagmorgen in der Schleppenföhrerstraße in Verden wurden Beamte der Polizei Verden auf einen Ford Transit mit Anhänger gestoßen, dessen Fahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse BE unterwegs war. Darüber hinaus fehlte ein gültiger Versicherungsschutz, was zu Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte. Am Freitagmorgen in Achim wurde ein 56-jähriger Mann mit seinem Kleinkraftrad in der Fußgängerzone kontrolliert.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,30 Promille, was zu Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr führte und zur Blutprobenentnahme des Mannes. Am Donnerstag in Achim wurde ein 34-jähriger Mann mit einem E-Scooter auf der Straße „Hühnerkamp“ kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand, was zu einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte.

Am Samstagmorgen in der Straße „In der Marsch“ meldete ein Passant einen Verkehrsunfall. Nach Antritt der Fahndung konnten Beamte den 39-jährigen Unfallverursacher im Nahbereich antreffen, bei der anschließenden Kontrolle zeigten sich Hinweise auf Alkoholkonsum vor Fahrtantritt.

Verkehrsunfallflucht in Nienburg – Polizei sucht Zeugen

Im Zeitraum von Dienstag, den 29.04.2026, bis Mittwoch, den 30.04.2026, kam es in der Hegelstraße in Nienburg zu einem Verkehrsunfallflucht. Die Geschädigte hatte ihren blauen Kia Picanto ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt und stellte am Morgen des 30.04.2026 erhebliche Beschädigungen fest, insbesondere im Bereich des hinteren linken Kotflügels sowie am Radkasten. Der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Der unbekannte Verursacher hat sich unerlaubt vom Unfallort entfernt und die Schadensregulierung ignoriert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug zu geben, sich bei der Polizei Nienburg unter der Telefonnummer 05021-92120 zu melden.

28-Jähriger verunfallt auf Wiedensähler Straße in Rehburg-Loccum

Am Mittwoch, den 29.04.2026, gegen 15.25 Uhr kam ein 28-jähriger Steimbker mit einem VW an der Wiedensähler Straße/K11 in Rehburg-Loccum verunfallt. Der Mann fuhr aus Wiedensahl in Richtung Rehburg-Loccum, als er am Ende einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und in den Graben fuhr, wobei auch ein Weidezaun durchfuht wurde. Er wurde leicht verletzt und durch eine zufällig in der Nähe befindliche RTW-Besatzung medizinisch versorgt.

Der PKW sowie der Zaun erlitten Schäden von geschätzten 10.000 Euro, wobei der Wagen abgeschleppt wurde. Der Unfallzeugen suchte die Polizei Stolzenau unter dem Telefonnummer 05761/90200 an, um Hinweise zu geben, da der Unfallwagen angeblich von einem roten Golf 7 verursacht worden sein könnte. Die Polizei fordert mögliche Zeugen auf, sich telefonisch in Verbindung zu setzen.

16-Jähriger in Hannover ausgeraubt mit Messerbedrohung – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee in Hannover ausgeraubt. Die Tat ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als der Opferkandidat auf dem Weg von „An der Engesohde“ zum Altenbekener Damm war. In Höhe der Rudolf-von-Bennigsen-Schule kamen ihm drei unbekannte Männer entgegen, die ihn mit Gewalt festhielten und ihm ein Messer vorsogen.

Der Jugendliche musste Bargeld übergeben, bevor die Täter flüchteten. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein, jedoch ohne Erfolg. Die Beschreibung der Täter lautet: Der Täter mit dem Messer trug schwarze Kleidung und eine Basecap; einer der beiden Komplizen hatte dunkle Haare mit Seitenscheitel und war dunkel gekleidet; der dritte Täter konnte nicht näher beschrieben werden.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet um Zeugenhinweise, die sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 melden können. Die Tat ereignete sich in der Südstadt von Hannover. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fordert Passanten auf, die Ereignisse zu melden.

/ms, nash

Polizeibetrug mit „Schockanruf“ kostet Ehepaar über 30.000 Euro in Gold

Am 27. April 2026, zwischen 11:40 und 13:30 Uhr, haben Unbekannte ein Ehepaar aus Bad Nenndorf mit einer perfiden Betrugsmasche um einen hohen Geldwert gebracht. Die Täter kontaktierten die Geschädigten telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie teilten den Eheleuten mit, dass der Sohn des Opfers inhaftiert sei und nur durch die Zahlung einer Kaution freikommen könne.

Die Betrüger setzten das Paar unter Druck und forderten sie auf, Wertgegenstände bereitzustellen. Schließlich übergab die Frau Gold im Wert von über 30.000 Euro an einen unbekannten Abholer, der das Gold am Wohnhaus abholte. Erst im Nachhinein wurde der Betrug erkannt und Anzeige bei der Polizei in Bad Nenndorf erstattet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor sogenannten „Schockanrufen“, insbesondere an ältere Menschen gerichtet. Diese Betrugsmethoden nutzen Angst und Stress aus, um Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn von Notfällen innerhalb der Familie die Rede ist.

Legen Sie im Zweifel auf und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen direkt unter den bekannten Nummern. Geben Sie keine Auskünfte über Vermögenswerte und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Unbekannter überfällt Kiosk in Hannover-List mit Schusswaffe – Polizei sucht Zeugen

Am 27.04.2026, gegen 22:15 Uhr, hat ein unbekannter Täter einen Kiosk im hannoverschen Stadtteil List überfallen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe und Reizgas erbeutete der Mann Bargeld sowie ein privates Mobiltelefon des Angestellten und flüchtete anschließend unerkannt. Der 54-jährige Kioskbesitzer wurde mit Reizgas getroffen, blieb jedoch unverletzt.

Der Täter ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, hat eine kräftige Statur, trug dunkle Kleidung und war mit einer Schusswaffe sowie mutmaßlichem Pfefferspray bewaffnet. Er vermutlich maskiert mit einer Skimaske. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter und fordert Zeugen auf, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ermittlungen wegen schweren Raubes sind eingeleitet worden.

Unbekannte Täter entwendeten Baustellengeräte und Kraftstoff in Wohlenhausen

In der Zeit vom 24.04.26, 16:30 Uhr, bis 27.04.26, 06:30 Uhr wurden abgestelltes Anbauteil (Magnet) eines Kettenbagger, eine mit Schrott gefüllte orange Absitzmulde sowie ca. 70 Liter Dieselkraftstoff im Bereich des alten Windparks in Wohlenhausen entwendet. Die Polizei geht davon aus, dass die Täterschaft u.a. aufgrund des Gewichtes des Magneten von ca. 2 Tonnen mit einem entsprechend ausgerüsteten Lkw (Kran oder Absetzhaken) vorgefahren ist. Die genaue Schadenssumme kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Wer hat im i.o. Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge am alten Windpark beobachtet? Zeugenhinweise nimmt die Polizei Marklohe unter 05021/924060 entgegen.

Die Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg übermittelte den Bericht durch news aktuell.

Polizei Durchsucht Garbsener Lagerhalle und Wohnung nach Cannabis-Plantage

Am 23. April 2026, bei einer Durchsuchung der Polizei Hannover, wurde in der Lagerhalle an der Leinestraße in Garbsen eine große Cannabis-Indoor-Plantage mit mehreren hundert Pflanzen entdeckt. Die Ermittlerinnen und Ermittler stießen auch auf ungewöhnliche Wärmeabstrahlung und erhöhten Stromverbrauch, die bereits zu Jahresbeginn Verdacht erweckten. In der Wohnung des Eigentümers in Laatzen fanden die Beamten unter anderem 40.000 Euro Bargeld, diverse Mobiltelefone und einen Laptop.

Der 51-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und kam für weitere Maßnahmen mit auf die Dienststelle. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Anbaus von Marihuana in nicht geringen Mengen sind weiter anhaltend.

Polizei Hannover führt umfangreiche Fahrtüchtigkeitskontrollen durch

Die Polizei Hannover hat in der vergangenen Woche umfangreiche Schwerpunktkontrollen zum Thema Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchgeführt. Diese Kontrollen fanden insbesondere im Umfeld des Frühlingsfestes und in der Innenstadt statt, mit dem Ziel, fahruntüchtige Fahrzeugführende frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit auf Hannovers Straßen zu erhöhen. Insgesamt wurden 84 Fahrzeuge kontrolliert, bei denen 16 Anzeigen wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums am Steuer erlassen wurden.

Zwölf dieser Fälle bestätigten den Verdacht der Trunkenheit im Verkehr, was zu entsprechenden Strafanzeigen führte. Vier weitere Ordnungswidrigkeiten wurden wegen Alkohol-, Cannabis- und Betäubungsmittelkonsum gefertigt. 14 Blutproben wurden ordnet, wobei der Spitzenwert bei den Atemalkoholmessungen bei 2,29 Promille lag.

Bei sechs weiteren Fahrern wurde Alkoholkonsum festgestellt, dieser jedoch unterhalb der 0,5-Promille-Grenze. Auffällig war die Verteilung der Trunkenheitsfahrten, die sich etwa zur Hälfte auf Pkw und zur Hälfte auf E-Scooter aufteilten. Angesichts steigender Unfallzahlen in diesem Bereich betont die Polizei Hannover die Gefährlichkeit der unterschätzten Elektro-Kleinstfahrzeuge, da Fahrer bei Stürzen kaum geschützt sind.

Im Rahmen der Kontrollen auf der Hamburger Allee fiel den Beamten ein 16-jähriger Fahrer besonders ins Auge. Der Jugendliche war am Steuer eines VW Golf unterwegs, an dem zuvor in Hannover entwendete Kennzeichen angebracht waren. Da der 16-Jährige keine Fahrerlaubnis besaß, das Fahrzeug nicht versichert war und zudem der Verdacht auf THC-Einfluss bestand, leiteten die Beamten diverse Strafverfahren ein – unter anderem wegen Urkundenfälschung.

Im Fahrzeug fanden die Polizisten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial. Der Jugendliche ist der Polizei bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt. In einem weiteren Fall stoppten die Einsatzkräfte einen Fahrer, der den Tests vor Ort nach unter dem Einfluss eines starken Sedativums (Beruhigungsmittel) stand.

Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Die Polizei Hannover betont die Notwendigkeit dieser Maßnahmen zur Sicherung der Straßenverhältnisse und zur Vermeidung von Unfällen, insbesondere bei fahruntüchtigen Fahrzeugführenden.

29-Jähriger festgenommen nach Einbruch in Schreibwaren- und Zeitschriftengeschäft

Am Dienstag, den 28. April 2026, wurde ein Mann im Alter von 29 Jahren wegen eines Einbruchs in ein Schreibwaren- und Zeitschriftengeschäft in Hannover-Döhren festgenommen. Der Tatverdächtige brach gegen 3:30 Uhr morgens gewaltsam die Eingangstür des Geschäfts auf, um mehrere Zigarettenpackungen zu entwendeten. Anwohnende wurden durch Geräusche aufmerksam und verständigten die Polizei, welche den Mann kurze Zeit später in der Nähe des Tatortes festnahm.

Bei der Kontrolle fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut bei dem 29-jährigen Hannoveraner. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam der Mann wieder auf freien Fuß, während die Ermittlungen weiterlaufen.

Senior fährt auf Gegenfahrbahn und verunfallt mit PKW

Am Montagabend, den 27.04.2026, kam ein 84-jähriger Nienburger alleinbeteiligt mit seinem Seat an der B214 in Wietzen/Holte aufgrund Sekundenschlafs auf die Gegenfahrbahn und verunfallte. Ein entgegenkommender LKW konnte im letzten Moment ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Der Senior rutschte anschließend mit seinem PKW links von der Fahrbahn ab und landete in den Graben.

Er sowie seine 86-jährige Beifahrerin wurden mit einem RTW in ein Krankenhaus gebracht, wo jedoch keine Verletzungen festgestellt wurden. Der Führerschein des Seniors wurde aufgrund des Anfangsverdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sichergestellt. Der PKW verblieb am Unfallort und soll im Laufe des heutigen Tages geborgen werden.

Der LKW-Fahrer wird gebeten, sich telefonisch mit der Polizei Hoya unter 04521/67280 in Verbindung zu setzen.

Polizei meldet eskalierende Nachbarschaftsstreitigkeiten, Brand und Auffahrunfall in Niedersachsen

Am Montagmorgen kam es in Ottersberg im Landkreis Verden zu Nachbarschaftsstreitigkeiten, die mit mehreren verletzten Personen und einem Großaufgebot an Polizei- und Rettungskräften endeten. Bereits am Sonntagnachmittag gerieten zwei benachbarte Familien in Streit und verletzten sich gegenseitig. Am Montagmorgen eskalierte die Situation erneut, bei der auch Gartengeräte und andere gefährliche Gegenstände benutzt worden sein sollen.

Dabei erlitten elf Personen Verletzungen, sie wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an. Zusätzlich gerieten in der Nacht zu Dienstag gegen 0.50 Uhr auf einem Parkplatz in Achim drei Pkw in Brand.

Da sich das Feuer rasch bei den Fahrzeugen ausbreitete, wurden die Bewohner der angrenzenden Wohnungen vorsorglich evakuiert. In einem der Fahrzeuge befand sich zudem ein Beatmungsgerät mit Sauerstoffflasche, welches durch die Feuerwehr während der Löscharbeiten entfernt wurde. Zwei Fahrzeuge, ein Audi und ein VW, brannten vollständig aus.

Ein dritter Pkw, ebenfalls ein VW, wurde teilweise beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 57.500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Achim unter 04202-9960 zu melden. Am Montagmorgen fand auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Langwedel und Achim-Ost ein Auffahrunfall statt. Ein 31-jähriger Fahrer eines Hyundai infolge von Sekundenschlaf auf den BMW eines 57-Jährigen aufgefahren, was diesen leicht verletzte.

Dieser verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Betonschutzwand. Ein Mercedes eines vorbeifahrenden 57-Jährigen wurde durch Trümmerteile beschädigt. Der geschätzte Sachschaden betrug etwa 18.500 Euro.

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