Verkehrshinweise für die Hannover Messe 2026

Die Polizeidirektion Hannover hat anlässlich der Hannover Messe von Montag, dem 20. April bis Freitag, dem 24. April 2026, Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet und auf den Zufahrtsstraßen zum Messegelände erwartet. Aufgrund angekündigter Streiks im ÖPNV am 20. und 21. April kann es zu erheblichen Einschränkungen in den Hauptverkehrszeiten kommen, was insbesondere im Individualverkehr zu Verzögerungen führen wird. Die Polizei Hannover wird die Verkehrssituation beobachten und bei Bedarf verkehrslenkend eingreifen.

Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, ihre Anreise frühzeitig zu planen und ausreichende Zeit einzuplanen. Zudem wird empfohlen, alternative Verkehrsmittel oder flexible Anreisezeiten in Betracht zu ziehen. Die Deutsche Messe AG hat für die An- und Abreise einen Bus-Shuttle vom Hauptbahnhof sowie vom Bahnhof Bismarckstraße zum Messegelände vorgesehen.

Polizeidirektion Hannover sucht Zeugen von Trickbetrug in Lehrte

Am Donnerstag, dem 17. April 2026, haben sich zwei Trickbetrüger in Lehrte als Mitarbeiter der Stadtwerke aus, um eine Seniorin zu betteln. Unter dem Vorwand einer Wasserrohrprüfung im Mehrfamilienhaus an der Rosenstraße, in das die Frau gerade zurückkehrte, taten sie ihr Unwilliges. Während einer der Männer die 85-Jährige ins Badezimmer führte und sie ablaenden ließ, durchsuchte der andere Täter die Wohnung und entwendete Schmuckstücke sowie Bargeld.

Als die Seniorin Zweifel bekam und die Polizei alarmierte, waren die Betrüger längst verschwunden. Die Ermittlungsgruppe Trick im Zentralen Kriminaldienst Hannover beschreibt die Täter als einen etwa 1,60 Meter großen stämmigen Mann mit dunklem Teint und einem gepflegten Erscheinungsbild sowie einen jüngeren Mann mit schwarzen Haaren. Beide trugen blau gekleidet und sprachen akzentfrei Deutsch.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover zu melden.

Die Polizei in Hannover ruft Zeugen auf, um weitere Informationen über die Täter zu liefern, die am Donnerstag, dem 17. April 2026, in Lehrte einen Trickbetrug durchgeführt haben. Die Ermittlungsgruppe Trick beschreibt die Täter und fordert Hinweise ein.

Coffee with a cop – Veranstaltungsreihe in Hannover und Umgebung

Die Polizeidirektion Hannover startet ab Ende April 2026 eine Reihe von Veranstaltungen namens „Coffee with a cop“, die Bürgerinnen und Bürger in verschiedenen Stadtteilen wie Hannover, Laatzen und Seelze einladen, bei einer Tasse Kaffee mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Ziel der Aktion ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Die Veranstaltungen werden an mehreren Terminen stattfinden, darunter Donnerstag, 30. April 2026, von 8:00 bis 13:00 Uhr auf dem Oberricklinger Markt; Montag, 4. Mai 2026, von 10:00 bis 18:00 Uhr im Lidl Oberricklingen an der Tillystraße; und Dienstag, 5. Mai 2026, von 10:00 bis 16:00 Uhr am Platz „Alter Krug“ an der Hannoverschen Straße 13 in Seelze.

Interessierte können Themen ansprechen, die sie bewegen, und sich in persönlicher Atmosphäre mit Mitarbeitenden der Polizei austauschen. Bei allen Veranstaltungen werden allgemeine Bürgergespräche angeboten, Fahrräder codiert werden können, Interessierte Informationen zum Polizeiberuf erhalten sowie Präventionshinweise zu Trickbetrug und Einbruchschutz bekommen. Die Aktion „Coffee with a cop“ soll den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung stärken.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Veranstaltungen außerhalb konkreter Einsatzsituationen stattfinden und ein Austausch über verschiedene Themen ermöglichen sollen.

Polizeibeamtin verletzt und Hunde getötet bei Durchsuchung in Kaltenweide

Am Donnerstag, 16.04.2026, führte die Polizei in Kaltenweide einen Durchgangs- und Ermittlungsaktionen gegen einen Verdächtigen durch, der im Verdacht steht, Feuer in einem Wohn- und Firmenkomplex gelegt zu haben. Um 05:50 Uhr wurde der 53-jährige Mann festgenommen. Im Anschluss erfolgte die Durchsuchung seines Wohnraums, bei der zwei auf dem Grundstück freilaufende Hunde die Polizeikräfte angriffen und eine 23-jährige Polizeibeamtin verletzten.

Um den Angriff zu beenden, setzten Polizeikräfte ihre Schusswaffen ein, was letztlich in der tödlichen Verletzung der beiden Hunde endete. Die Ermittlungen wurden von dem Kriminaldauerdienst Hannover und den Brandermittlerinnen des Zentralen Kriminaldienstes übernommen. Weitere Details sind vorläufig nicht verfügbar, da die Polizei aufgrund der laufenden Ermittlungen keine zusätzlichen Angaben machen will.

Verkehrskontrollen in Garbsen mit Schwerpunkt auf Geschwindigkeitsverstöße und Fahrtüchtigkeit

Am 16. April 2026, führte die Polizei in Garbsen eine umfassende Verkehrskontrolle durch, bei der sowohl Geschwindigkeitsverstöße als auch die allgemeine Fahrtüchtigkeit der Fahrzeuge überprüft wurden. Neben den Polizeibeamten aus Hannover waren auch Kolleginnen und Kollegen des Gewerbeaufsichtsamtes beteiligt. Insgesamt wurden 87 Fahrzeuge kontrolliert, von denen acht Verstöße wegen Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt wurden.

Ein besonders schwerer Fall war der eines Fahrers, der um 38km/h über die Höchstgeschwindigkeit von 100km/h verfügte. Zudem wurde ein Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Kokain und Cannabis am Steuer festgenommen, wobei in seinem Wagen auch Messer, Betäubungsmittel und unversteuerte Zigaretten gefunden wurden. Die Polizeibeamten leiteten hierfür Strafanzeigungen ein.

Darüber hinaus wurde bei einem Lastwagenfahrer eine Verstoß gegen das Zulassungsrecht festgestellt, da der verbaute Fahrtenschreiber nicht dem geforderten Standard entsprach. Die Kontrolle hatte als Hauptziel die Identifizierung von potenziellen Gefahrenquellen und die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr.

Kontrollierte Sprengung einer Weltkriegsgranate in Suthfeld

Am 16.04.2026 kam es in der Gemarkung Suthfeld zu einem Polizeieinsatz aufgrund eines Kampfmittelfundes, als ein Landwirt bei Feldarbeiten einen verdächtigen Gegenstand entdeckte. Die Polizei bestätigte den Fund und rief Spezialisten des Landeskriminalamtes (Delaborierer) zur Identifizierung herbei. Es handelte sich um eine Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kaliber von 10,5 cm und einem Gewicht von ca. 15 kg.

Die Experten stuften das Kampfmittel als nicht transportfähig ein und verlangten eine kontrollierte Sprengung unmittelbar vor Ort. Da der Fundort auf einer freien Ackerfläche lag, waren keine bewohnten Gebäude oder öffentliche Verkehrswege von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Lediglich der nahegelegene Modellflugplatz Wunstorf sowie die Deponie Kolenfeld mussten für die Dauer der Maßnahme geräumt bzw. gesperrt werden.

Die Räumung verlief zügig und ohne besondere Vorkommnisse. Nachdem der Gefahrenbereich großräumig abgesichert war, erfolgte um 16:02 Uhr die kontrollierte Sprengung durch die Delaborierer. Es kam zu keinen Personen- oder Sachschäden.

Nach einer abschließenden Kontrolle des Geländes konnten sämtliche Sperrmaßnahmen um 16:17 Uhr aufgehoben werden. Zusätzliche Einsatzkräfte waren die Freiwillige Feuerwehren Riehe/Waltringhausen und Nord der Samtgemeinde Nenndorf sowie ein RTW und NEF im Einsatz. Die Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg übermittelte den Bericht an news aktuell.

Polizeirichtung Verden und Osterholz Berichten Über Verkehrsverstöße

Die Polizeiinspektionen von Verden und Osterholz haben in den letzten Tagen zwei unabhängige Straßenvergeltungen gemeldet. In Verden wurde am Mittwochnachmittag eine 33-jährige Rollerfahrerin festgenommen, die ohne Fahrerlaubnis und Versicherungskennzeichen unterwegs war. Die Polizei ermittelte gegen sie.

Gleichzeitig in Osterholz-Scharmbeck berichtete man von einem Unfall: Ein junger Fahrradfahrer geriet nach dem Abendessen ins Schleudern, prallte gegen eine Straßenlaterne und wurde leicht verletzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, während sein Fahrrad nur geringfügig beschädigt wurde. Diese Ereignisse unterstreichen die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen beim Verkehr in beiden Gebieten.