Alkoholisierter Autofahrer mit Kind in Wietzen verhaftet

Am Sonntagnachmittag, 31.05.2026, wurde ein 52-jähriger Mann auf der Bremer Straße in Wietzen von der Polizei gestoppt, nachdem er durch gefährliche Fahrweise auffiel und alkoholisiert war. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,69 Promille, was zu einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs führte. Besonders besorgniserregend war, dass das Kind des Mannes, ein 16-Monate altes Kleinkind, im Fahrzeug mitbefahren wurde.

Zudem wurden eine Blutprobe und der Führerschein angeordnet. Die Polizei mahnt zur Prävention und betont, dass bereits geringe Alkoholmengen das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können. Sie appellieren eindringlich an Autofahrer, alkoholisiert nicht zu fahren, um Verkehrsunfälle und Schäden zu vermeiden.

Polizei Hannover Expands Digital Engagement on Twitch

Die Polizeidirektion Hannover hat den Twitch-Kanal „PolizeiHannover“ dauerhaft in ihre Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit integriert, nachdem er im Dezember 2024 als Pilotprojekt gestartet wurde. Der Erlass des Landespolizeipräsidiums vom 1. Juni 2026 formalisierte diese Entwicklung. Der Twitch-Kanal dient nicht nur der transparenten Darstellung des Polizeialltags, sondern ist auch ein wichtiger Instrument in der Kriminalprävention, insbesondere im Bereich Cybercrime und Cybergrooming.

Mindestens einmal wöchentlich präsentiert sich die Polizeidirektion im Livestream, diskutiert aktuelle Themen mit der Community und erklärt, wie es ist Polizist oder Polizistin zu sein. Die Polizei erreichte seit dem Start 1,13 Millionen Menschen über die Livestream-Angebote und verzeichnete mehr als 68.000 Follower. Mehr als 26.000 Menschen traten über den Chat in Kontakt mit den Twitch-Officern, und einzelne Streams erreichten regelmäßig bis zu 40.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Schockanrufe in Diepenau – Polizei weist Betrugsmasche auf

In der Region Diepenau (Lavelsloh, Essern, Steinbrink) werden aktuell sogenannte Schockanrufe registriert. Anrufende behaupten, ein nahe Verwandter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und drohen mit einer Haftstrafe, um eine Kaution oder Bargeld zu erhalten. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei um Betrug handelt und fordert die Öffentlichkeit auf, keine persönlichen Daten preiszugeben und sofort die Polizei in Stolzenau unter 05761/90200 zu informieren.

Es wird empfohlen, besonders ältere Menschen über diese Betrugsmasche zu informieren. Die Polizei betont, dass sie niemals telefonisch Geld oder Wertgegenstände verlangen würde und auffordert, misstrauisch zu bleiben.

Polizeiaktivitäten in Verden und Osterholz

Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat sich mit mehreren Angelegenheiten im Landkreis Verden und Osterholz beschäftigt. In Achim/Bierden wurde eine Lagerhalle geplündert, bei dem unbekannte Täter verschiedene Maschinen und Werkzeuge entwendeten. Die Polizei Achim hat die Ermittlungen aufgenommen und Hinweise unter Telefon 04202/9960 gesucht.

Im Landkreis Osterholz ereignete sich am Sonntagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall mit einem E-Scooter. Ein 19-jähriger Mann erlitt lebensbedrohliche Kopfverletzungen, nachdem er im Morgengrauen alleinbeteiligt stürzte. Die Polizei weist darauf hin, dass das Tragen eines Helms das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich reduzieren kann.

Darüber hinaus kam es in Hambergen am Montagmorgen zu einem Pkw-Brand aus bislang ungeklärter Ursache. Die Freiwillige Feuerwehr Hambergen konnte den Brand vollständig löschen, während die Polizei das Fahrzeug beschlagnahmt und den Brandort abgesperrt hat.

Verkehrsunfallflucht in Nienburg – Polizei sucht Zeugen

Im Zeitraum von Donnerstag, 28.05.2026, 17:30 Uhr, bis Freitag, 29.05.2026, 07:05 Uhr, kam es in der Stuttgarter Straße in Nienburg zu einem Verkehrsunfallflucht. Ein ordnungsgemäß geparkter Ford Fiesta wurde durch ein unbekanntes Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken beschädigt. Die linke Fahrzeugseite des Ford wurde erheblich zerkratzt, und der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Der oder die unbekannte Person entfernte sich anschließend vom Unfallort ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern oder die Feststellung der Personalien zu ermöglichen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder zum verursachenden Fahrzeug geben können, sich bei der Polizei zu melden. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Nienburg unter der Telefonnummer 05021-92120 entgegen.

Die Polizei hat bisher keine weiteren Informationen zur Identität des oder der Täter bekannt gegeben, und es wird erwartet, dass weitere Zeugenaussagen entscheidend für die Ermittlungen sein könnten. Die Suche nach Zeugen ist daher besonders wichtig, um den Fall zu klären.

Polizei verzeichnet arbeitsreichen Auftakt für Verdener Domweih

Seit Samstag ist die Verdener Domweih eröffnet. Der traditionelle Umzug durch die Innenstadt, an dem 58 Festwagen und Fußgängergruppen teilnahmen, wurde von der Polizei begleitet. Die Sicherung erfolgte gemeinsam mit Feuerwehr und THW.

Am Samstagabend sowie in der Nacht auf Sonntag kam es zu einzelnen kleineren Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen und Bedrohungen registriert wurden. Schwerwiegende Verletzungen blieben aus. Im Außenbereich der Stadthalle ereignete sich gegen 3:30 Uhr Sonntags ein Handgemenge, bei dem mehrere Security-Mitarbeiter leichte Verletzungen erlitten.

Polizeibeamte setzten daraufhin Schlagstöcke und einen Diensthund ein, um die Lage zu beruhigen. Ein 24-jähriger Mann wurde von einem Hund gebissen und leicht verletzt. Die Einsatzkräfte leiteten mehrere Strafverfahren ein und sprachen drei Platzverweise aus.

Eine Person weigerte sich diesem zu folgen und wurde in Gewahrsam genommen. Zwei weitere Personen blieben ebenfalls in der Polizeidienststelle. Insgesamt verlief der Domweih-Auftakt vergleichbar arbeitsintensiv wie in den Vorjahren, ohne besondere Vorkommnisse.

Die Polizei wünscht allen Gästen einen fröhlichen und friedlichen Verlauf der Feierlichkeiten.

Autofahrer rast durch Hannover-Linden-Fußgängerzone und gefährdet Passanten – Polizei sucht Zeugen

In der Nacht zu Sonntag, 31.05.2026, fuhren mehrere Passanten in Hannover-Linden nur durch Sprünge zur Seite in Sicherheit vor einem rücksichtslosen Autofahrer mit einem BWM, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone gerast war. Der 18 Jahre alte Fahrer fuhr zwei Mal verbotenerweise durch die Limmerstraße und wurde von Mitarbeitenden des Städtischen Ordnungsdienstes beobachtet, die mehrere Menschen in Sicherheit bringen mussten. Ein Mitfahrer filmte die Fahrt mit seinem Handy aus dem Fenster.

Die zweite Fahrt endete, als ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Städtischen Ordnungsdienstes den Fahrer zum Halten aufforderten; das Fahrzeug stoppte nur wenige Meter vor ihnen. Der Fahrer wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und verbotener Kraftfahrzeugrennen verhaftet, sein Führerschein beschlagnahmt. Die Polizei sucht nach Zeugen, die zur Seite springen mussten oder die Fahrt gefilmt haben, und bittet sie, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter Telefon 0511 109-3915 zu melden.

Vermisster Mann in Laatzen gesucht – Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei in Laatzen bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach einem 47-jährigen Mann, der am Samstag verschwunden ist. Der letzte Kontakt wurde mit dem Vermissten in einer Wohnung an der Hildesheimer Straße hergestellt, wo er angeblich eine negative Nachricht entgegennahm und kurz darauf plötzlich verabschiedete sich, um in die Leinemasch zu laufen. Aufgrund der Gesamtumstände ist von einer Eigengefährdung ausgegangen.

Der Mann ist circa 1,75 Meter groß, hat eine etwas untersetzte Statur und trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens ein helles T-Shirt und eine hellere Hose sowie einen hellen Rucksack. Die Polizei hatte bereits zwischenzeitlich Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und auch telefonischen Kontakt zu ihm aufgenommen, jedoch ohne Erfolg. Ein Hubschrauber wurde eingesetzt, führte aber nicht zum Auffinden des Mannes.

Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Laatzen unter Telefon 0511 109-4315 oder unter Notruf 110 zu melden.

Polizei kontrolliert Hauptbahnhof Hannover und Innenstadt nach Waffen und Drogen

Im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am Freitag, 29.05.2026, haben die Polizeidirektion Hannover und die Bundespolizeidirektion Hannover im und um den Hauptbahnhof sowie in der gesamten Innenstadt von Hannover eine erhöhte Präsenz gezeigt. Mehrere hundert Personen wurden kontrolliert, wobei insbesondere Gegenstände wie Messer und Drogen im Fokus standen. Bei mehr als 500 Durchsuchungen wurden acht Sicherstellungen durchgeführt, darunter sechs Messer und in zwei Fällen Drogen (25-30 Gramm Marihuana).

Zudem wurden zehn Platzverweise verhängt. Ein Kontrollierter weigerte sich, das beschlagnahmte Messer zu übergeben, was zur Anwendung von Zwangsmaßnahmen führte, ohne dass es zu einem Angriff auf die Einsatzkräfte kam. Die Maßnahmen waren auch durch die Reisenden und Passanten positiv aufgenommen worden, da sie das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung stärken sollten.

Polizeipressemeldung vom 30.05.2026 – Verschiedene Polizeieinsätze im Landkreis Verden und Osterholz

Am Freitag, dem 29. Mai 2026, ereigneten sich mehrere polizeiliche Einsätze in den Landkreisen Verden und Osterholz. In der Gemeinde Oyten wurde ein Einbruch gemeldet, bei dem unbekannte Täter durch eine offene Tür in die Wohnung des Geschädigten eindringen konnten. Die Polizei bittet Zeugen zur Meldung unter 04202-9960.

Ein Brand ereignete sich am Freitagnachmittag im Einfamilienhaus in Ottersberg, der vermutlich aufgrund von Sonneneinstrahlung entstand.

Die Feuerwehr konnte den noch kleinen Brand schnell löschen und das Haus nach einer Lüftung wieder zur Benutzung freigeben. Am Samstagabend wurde ein 18-jähriger Fahrer in Ottersberg unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen festgenommen. Die Fahranfängerin wurde vor Ort untersucht, und die Weiterfahrt wurde untersagt.

Ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Freitagabend auf der BAB 27 in Walsrode. Der Fahrer eines Kleintransporters kollidierte mit der Mittelschutzplanke, nachdem er aufgrund plötzlich auftretender Windböen und Aquaplaning vom Fahrbahndurchgang abgekommen war.

Beide Fahrzeugeinwohner wurden leicht verletzt, und es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 8000 Euro. Am Sonntagmorgen ereignete sich auf dem Parkplatz des Allwetterbades in Osterholz-Scharmbeck ein Verkehrsunfall mit einem Pkw gegen eine Ladesäule, bei dem der Fahrer geflüchtet war.

Polizei sucht Zeugen nach Entwendetem Dodge Ram in Garbsen-Berenbostel

Die Polizei in Hannover hat einen grauen Dodge Ram 1500 LTD, der zwischen Donnerstag, dem 28. Mai 2026, und Freitag, dem 29. Mai 2026, auf einer Grundstücksauffahrt an der Danziger Straße in Garbsen-Berenbostel entwendet wurde, gesucht. Das Fahrzeug, das von einem 55-jährigen Mann abgestellt war, weist eine Dachbox mit einer über der Ladefläche installierten Dachbox auf, die zu einem Dachzelt geöffnet werden kann. Die Ermittlungsgruppe Kfz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover bittet um Hinweise und Zeugenaussagen in Bezug auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge im genannten Zeitraum, die im Bereich der Danziger Straße / Tilsiter Straße beobachtet wurden.

Zeugen können sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst Hannover melden.

Polizei und Landeshauptstadt Hannover ziehen vorläufige Bilanz der Woche der Sicherheit – Tausende Kontrollen und Hunderte Ordnungswidrigkeiten

Die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover haben im Rahmen einer Aktionswoche zu den Themen „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“ mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Diese umfassten verschiedene Bereiche wie Schulwegsicherheit/Elterntaxis, Leinenpflicht, Parkverstöcke, Verkehrskontrollen, Tuning-Verstöße sowie illegaler Beschäftigung. Am Freitagmittag zogen die beiden Institutionen eine Zwischenbilanz und registrierten mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten, darunter fast 900 Parkverstöße und Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen sowie Geschwindigkeitsverstöße.

Im Bereich der Straftaten wurden insgesamt 45 Verfahren ermittelt, wobei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz mit mehr als der Hälfte aller Fälle herausragten. Weitere häufige Straftaten umfassten Beleidigungen, Körperverletzungen und unerlaubter Handel mit Cannabis sowie Besitz von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin. Die Kontrollen sind bis in die Abendstunden fortgesetzt worden.