Glasfenster in Bücker Stiftskirche könnte historische Quelle für Maternian Forschungen werden

Jahrzehntelang hat Axel Fahl-Dreger, ehemaliger Museumsleiter von Hoya, die frühe Christenheit und insbesondere den Heiligen Bischof Maternian von Reims erforscht. Ein Glasfenster in der Bücker Stiftskirche aus dem Jahr 1250 wurde bisher als rein dekorativ betrachtet, doch Fahl-Dreger hat darin Motive entdeckt, die sich mit Überlieferungen zum Heiligen Maternian decken. Das Kirchenfenster könnte zu einer historischen Quelle werden, da es visuelle Entsprechungen zu den beschriebenen Licht- und Feuerphänomenen rund um Maternian in den Schriften der Acta Sanctorum aufweist.

Fahl-Dreger plant ein Buch über seine Forschungsergebnisse, das voraussichtlich nächstes Jahr erscheinen soll. Das Projekt wird vom Fleckenrat mit 1.000 Euro unterstützt und könnte durch Vorträge vorstellig gemacht werden.