Granatenfund in Rinteln – Evakuierung erforderlich

In Rinteln wurde eine 3,7-Inch-Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat festgestellt, dass das Kampfmittel eine potenzielle Gefahr darstellt und eine kontrollierte Sprengung vor Ort erforderlich ist. Dafür muss ein Sicherheitsbereich von 300 Metern um die Fundstelle evakuiert werden.

Ab 14:00 Uhr ist das Befahren des betroffenen Bereiches nur noch eingeschränkt möglich, und ab 16:00 Uhr werden die innerhalb des Evakuierungsradius liegenden Straßen vollständig gesperrt. Der Gefahrenbereich umfasst insbesondere Stoevesandtstraße, Bahnhofsweg, Kerschensteiner Weg, Groß-Wartenberger-Straße, Dankerser Straße und Breite Straße. Alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte innerhalb des Evakuierungsbereiches werden gebeten, ihre Wohnungen, Häuser und Betriebsstätten rechtzeitig zu verlassen.

Die Räumung muss spätestens um 16:00 Uhr vollständig sein. Personen ohne private Unterbringungsmöglichkeiten können ab 15:00 Uhr die eingerichtete Anlaufstelle „Die Erna“ – Aula des Gymnasiums Ernestinum Paul-Erdniß-Straße 1 nutzen, und für den Transport zur Anlaufstelle wird ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Die Busse fahren von Bahnhof Rinteln Nord und der Dankerser Straße ab.

Die kontrollierte Sprengung ist um 18:00 Uhr vorgesehen.