In Eitzendorf hat Pastorin Astrid Lier drei Kinder im Alveser See getauft, was zu einem einzigartigen Tauffest führte. Die Gesamtkirchengemeinde Hoya-Hilgermissen lud zur zweiten Auflage dieses ungewöhnlichen Festes ein, bei dem rund 80 Menschen mit nassen Füßen teilnahmen und das von der Akkordeonspielerin Margret Schwecke musikalisch begleitet wurde. Pastorin Lier erinnerte die Anwesenden daran, dass die Taufe auch im Fluss Jordan stattgefunden hatte, und betonte, dass sie ein sichtbares Zeichen dafür sei, dass Gott den Menschen angenommen habe.
Die Eltern von zwei Babys sowie die Mutter eines Kleinkindes hatten sich bewusst für diesen doch eher ungewöhnlichen Ort entschieden, der auch den Paten und Angehörigen der Täuflinge ein mit allen Sinnen erfahrbares Erlebnis bot. Im Anschluss bat sie die drei Familien mit ihren Täuflingen und deren Paten in den See, um sie willkommen zu heißen. Die Taufe im Alveser See wurde als ein sichtbares Zeichen dafür verstanden, dass Gott das Leben der Menschen kenne und bewahren wolle.