Rücksichtsloses Fahrverhalten auf Verdener Straße in Nienburg – Polizei ermittelt

Am 4. Mai 2026, gegen Mitternacht, kam es auf der Verdener Straße in Nienburg (Weser) zu einem gefährlichen Verkehrsdelikt durch einen Pkw-Fahrer. Der Fahrer eines VW Golf fuhr dicht an einem anderen Verkehrsteilnehmer heran und überholte ihn mit erhöhter Geschwindigkeit innerorts. Im weiteren Verlauf missachtete der Fahrer eine rote Ampel und gefährdete dabei einen Fahrradfahrer, der sein Fahrrad über die Fahrbahn schob.

Ohne anzuhalten fuhr der Fahrzeugführer fort mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet und den unbekannten Fahrradfahrer sowie Zeugen des Vorfalls dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise können unter der Telefonnummer 05021 / 9212-0 entgegen genommen werden.

Solarpanel löst sich auf Autobahn A7 und verursacht Unfall

Am Sonntagnachmittag, 03.05.2026, hat sich auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Mellendorf und Berkhof ein Solarpanel von einem Wohnmobil gelöst und ist auf die Fahrbahn gefallen. In der Folge kollidierten zwei Fahrzeuge mit dem Hindernis: Ein 40 Jahre alter Mann fuhr einen schwarzen Mercedes, während ein 42 Jahre alter Mann einen schwarzen Mitsubishi steuerte. Beide Pkw erlitten einen Gesamtschaden von rund 1.500 Euro.

Der Fahrer oder die Fahrerin des Wohnmobils, von dem sich das Solarpanel gelöst hatte, setzte die Fahrt fort und wurde derzeit noch nicht identifiziert. Das gesuchte Fahrzeug soll ein älteres Wohnmobil mit blauem Dach und blauen Radkästen sein, auf dessen Beifahrersitz ein älterer Mann mit Hut saß. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur Beschreibung des Fahrers oder der Fahrerin machen können.

Interessierte sollten sich bei der Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0511 109-8930 melden.

46-Jähriger festgenommen nach versuchter Entziehung Minderjähriger und Angriff mit Schere auf Spielplatz

Am späten Freitagnachmittag, 01.05.2026, hat die Polizei im Stadtteil Badenstedt einen 46-Jährigen festgenommen, der sich in einem Angriff auf eine Großmutter und ihren dreijährigen Enkel verwickelt hatte. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:35 Uhr auf einem Spielplatz an der Ostafrikastraße. Bereits während des Aufenthalts bemerkte die Frau einen Mann, der sich auffällig verhielt und über den Platz schlich.

Als die Passanten den Bereich verlassen hatten und das Kind im Sandkasten spielte, ergriff der 46-Jährige plötzlich den Jungen. Die Großmutter reagierte sofort, hielt ihren Enkel fest und versuchte unter massivem Kraftaufwand, ihn dem Zugriff des Unbekannten zu entreißen. In der Folge zog der Täter eine Schere und stach mehrfach auf die 58-jährige Frau ein.

Trotz ihrer oberflächlichen Schnitt- und Stichwunden gelang es ihr, sich schützend über den Jungen am Boden zu legen. Anwohner wurden durch die lauten Schreie auf die Situation aufmerksam und eilten zur Hilfe. Da der Angreifer jedoch weiterhin die Schere drohend in der Hand hielt, wahrten die Zeugen Abstand und verständigten umgehend den Notruf.

Einsatzkräfte der Polizei setzten gegen den 46-Jährigen Reizgas ein, brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Bei dem Angriff erlitt das Kind Schürfwunden, seine Großmutter musste ambulant versorgt werden. Der 46-Jährige trug durch das Reizgas leichte Verletzungen davon.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestand zwischen dem 46-Jährigen und den beiden Betroffenen keinerlei Vorbeziehung, sie kannten sich nicht. Die Polizei leitete gegen den Mann ein Strafverfahren wegen versuchter Freiheitsberaubung, versuchter Entziehung Minderjähriger sowie gefährlicher Körperverletzung ein. Nach der Identitätsfeststellung wurde der 46-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete ein Haftrichter die Untersuchungshaft an.

Einbruchversuch in Apotheke und Verkehrsunfall mit Pedelec im Landkreis Verden

Am 02. Mai 2026, um Mitternacht, wurde versucht in die Apotheke auf der Straße Lugenstein in Verden einzubrechen. Mögliche Zeugen, die Verdachtsmomente beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei Verden unter der Telefonnummer 04231/8060 zu melden. Gleichzeitig ereignete sich im Landkreis Osterholz ein Verkehrsunfall mit Pedelec: Eine 78-jährige Frau musste ausweichen, um zwei entgegenkommende Kinder auf Fahrrädern zu vermeiden, die den Radweg in unzulässiger Richtung befuhren.

In der Folge stürzte sie und wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Lilienthal transportiert. Die beiden Kinderradfahrer sind vom Unfallort geflohen. Mögliche Angaben zu ihnen können bei der Polizei in Osterholz-Scharmbeck unter 04791-3070 getätigt werden.

Polizei Stolzenau führt Verkehrssicherheitstag mit Schwerpunkt E-Scooter-Kontrolle durch

Am Donnerstag, 30. April 2026, führte das Polizeikommissariat Stolzenau einen Verkehrssicherheitstag mit dem Schwerpunkt auf die Kontrolle von E-Scootern durch. Ziel der Maßnahme war es, Verkehrsverstöße niedrigschwellig zu ahnden und gleichzeitig die Fahrtauglichkeit der Verkehrsteilnehmer zu überprüfen – insbesondere im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum. Ein besonderer Fokus lag auch auf der Schulwegsicherung, wobei Kontrollmaßnahmen sowohl zu Schulbeginn als auch zum Schulende an mehreren Schulen stattfanden.

In den Nachmittags- und Abendstunden verlagerten die Einsatzkräfte ihre Kontrollen in die Ortskerne von Stolzenau, Uchte, Steyerberg, Rehburg und Loccum, wo ein erhöhtes Verkehrsaufkommen von E-Scootern festgestellt wurde. Insgesamt wurden 65 Verkehrskontrollen durchgeführt, darunter 38 E-Scooter. Die Polizei ahndete 41 Ordnungswidrigkeiten, zu den häufigsten Verstößen zählten bei Autofahrern das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes und die Nutzung elektronischer Geräte während der Fahrt, bei E-Scootern die unzulässige Mitnahme von Personen auf dem E-Scooter sowie das Befahren von nicht zulässigen Verkehrsflächen.

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße im Bereich der Fahrtauglichkeit bei zwei Autofahrern fest: Ein Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, ein weiterer war mit 1,58 Promille alkoholisiert und führte sein Fahrzeug trotz bestehenden Fahrverbots. In beiden Fällen wurden Blutentnahmen durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt, die Weiterfahrt untersagt sowie entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Weitere Strafverfahren wurden gegen zwei E-Scooter-Fahrer sowie gegen den Fahrer eines Kleinkraftrades eingeleitet, da kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

In einem Fall kam zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung hinzu. Auch hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Polizeiaktivitäten in Landkreis Verden und Osterholz

Am Freitagabend, gegen 21:50 Uhr, bemerkten Beamte der Polizei Achim einen 48-jährigen Mann in der Straße Meyerdamm in Oyten, der neben seinem Fahrrad lag. Er erklärte, dass er nur eine Pause machen wolle, doch als die Beamten ihre Streifenfahrt fortsetzen wollten, stieg der Mann auf sein Fahrrad und fuhr in starken Schlangenlinien davon. Bei der Kontrolle durch die Polizei wurde festgestellt, dass der Mann stark alkoholisiert war.

Er erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Am Freitagabend, gegen 20:15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Achim einen 16-jährigen E-Scooter-Fahrer in der Langen Straße in Ottersberg. Hierbei wurde festgestellt, dass für den E-Scooter keine vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht.

Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren auf Grund des fehlenden Versicherungsschutzes erwartet. Am Freitag kurz vor Mitternacht kam es auf der Kreisstraße 9 in Lilienthal zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Der 64-jährige Fahrzeugführer eines Pkw Opel befuhr die Straße und verlor nach einem Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einem Baum und wurde eingeklemmt.

Er erlag seinen schweren Verletzungen vor Ort. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat diese Ereignisse in den Bereichen Achim, Ottersberg und BAB Langwedel sowie Osterholz dokumentiert und übermittelt sie durch news aktuell.

Verden und Achim: Polizei kontrolliert Verkehrsunfälle und Verstöße

Am Donnerstagmorgen in der Schleppenföhrerstraße in Verden wurden Beamte der Polizei Verden auf einen Ford Transit mit Anhänger gestoßen, dessen Fahrer ohne die erforderliche Fahrerlaubnisklasse BE unterwegs war. Darüber hinaus fehlte ein gültiger Versicherungsschutz, was zu Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte. Am Freitagmorgen in Achim wurde ein 56-jähriger Mann mit seinem Kleinkraftrad in der Fußgängerzone kontrolliert.

Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,30 Promille, was zu Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr führte und zur Blutprobenentnahme des Mannes. Am Donnerstag in Achim wurde ein 34-jähriger Mann mit einem E-Scooter auf der Straße „Hühnerkamp“ kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass für das Fahrzeug kein gültiger Versicherungsschutz bestand, was zu einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz führte.

Am Samstagmorgen in der Straße „In der Marsch“ meldete ein Passant einen Verkehrsunfall. Nach Antritt der Fahndung konnten Beamte den 39-jährigen Unfallverursacher im Nahbereich antreffen, bei der anschließenden Kontrolle zeigten sich Hinweise auf Alkoholkonsum vor Fahrtantritt.

Verkehrsunfallflucht in Nienburg – Polizei sucht Zeugen

Im Zeitraum von Dienstag, den 29.04.2026, bis Mittwoch, den 30.04.2026, kam es in der Hegelstraße in Nienburg zu einem Verkehrsunfallflucht. Die Geschädigte hatte ihren blauen Kia Picanto ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt und stellte am Morgen des 30.04.2026 erhebliche Beschädigungen fest, insbesondere im Bereich des hinteren linken Kotflügels sowie am Radkasten. Der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Der unbekannte Verursacher hat sich unerlaubt vom Unfallort entfernt und die Schadensregulierung ignoriert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zum verursachenden Fahrzeug zu geben, sich bei der Polizei Nienburg unter der Telefonnummer 05021-92120 zu melden.

28-Jähriger verunfallt auf Wiedensähler Straße in Rehburg-Loccum

Am Mittwoch, den 29.04.2026, gegen 15.25 Uhr kam ein 28-jähriger Steimbker mit einem VW an der Wiedensähler Straße/K11 in Rehburg-Loccum verunfallt. Der Mann fuhr aus Wiedensahl in Richtung Rehburg-Loccum, als er am Ende einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und in den Graben fuhr, wobei auch ein Weidezaun durchfuht wurde. Er wurde leicht verletzt und durch eine zufällig in der Nähe befindliche RTW-Besatzung medizinisch versorgt.

Der PKW sowie der Zaun erlitten Schäden von geschätzten 10.000 Euro, wobei der Wagen abgeschleppt wurde. Der Unfallzeugen suchte die Polizei Stolzenau unter dem Telefonnummer 05761/90200 an, um Hinweise zu geben, da der Unfallwagen angeblich von einem roten Golf 7 verursacht worden sein könnte. Die Polizei fordert mögliche Zeugen auf, sich telefonisch in Verbindung zu setzen.

16-Jähriger in Hannover ausgeraubt mit Messerbedrohung – Polizei sucht Zeugen

Am Mittwoch, dem 29. April 2026, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer am Maschsee in Hannover ausgeraubt. Die Tat ereignete sich gegen 13:00 Uhr, als der Opferkandidat auf dem Weg von „An der Engesohde“ zum Altenbekener Damm war. In Höhe der Rudolf-von-Bennigsen-Schule kamen ihm drei unbekannte Männer entgegen, die ihn mit Gewalt festhielten und ihm ein Messer vorsogen.

Der Jugendliche musste Bargeld übergeben, bevor die Täter flüchteten. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein, jedoch ohne Erfolg. Die Beschreibung der Täter lautet: Der Täter mit dem Messer trug schwarze Kleidung und eine Basecap; einer der beiden Komplizen hatte dunkle Haare mit Seitenscheitel und war dunkel gekleidet; der dritte Täter konnte nicht näher beschrieben werden.

Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet um Zeugenhinweise, die sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 melden können. Die Tat ereignete sich in der Südstadt von Hannover. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fordert Passanten auf, die Ereignisse zu melden.

/ms, nash

Polizeibetrug mit „Schockanruf“ kostet Ehepaar über 30.000 Euro in Gold

Am 27. April 2026, zwischen 11:40 und 13:30 Uhr, haben Unbekannte ein Ehepaar aus Bad Nenndorf mit einer perfiden Betrugsmasche um einen hohen Geldwert gebracht. Die Täter kontaktierten die Geschädigten telefonisch und gaben sich als Polizeibeamte aus. Sie teilten den Eheleuten mit, dass der Sohn des Opfers inhaftiert sei und nur durch die Zahlung einer Kaution freikommen könne.

Die Betrüger setzten das Paar unter Druck und forderten sie auf, Wertgegenstände bereitzustellen. Schließlich übergab die Frau Gold im Wert von über 30.000 Euro an einen unbekannten Abholer, der das Gold am Wohnhaus abholte. Erst im Nachhinein wurde der Betrug erkannt und Anzeige bei der Polizei in Bad Nenndorf erstattet.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt eindringlich vor sogenannten „Schockanrufen“, insbesondere an ältere Menschen gerichtet. Diese Betrugsmethoden nutzen Angst und Stress aus, um Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, insbesondere wenn von Notfällen innerhalb der Familie die Rede ist.

Legen Sie im Zweifel auf und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen direkt unter den bekannten Nummern. Geben Sie keine Auskünfte über Vermögenswerte und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

Unbekannter überfällt Kiosk in Hannover-List mit Schusswaffe – Polizei sucht Zeugen

Am 27.04.2026, gegen 22:15 Uhr, hat ein unbekannter Täter einen Kiosk im hannoverschen Stadtteil List überfallen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe und Reizgas erbeutete der Mann Bargeld sowie ein privates Mobiltelefon des Angestellten und flüchtete anschließend unerkannt. Der 54-jährige Kioskbesitzer wurde mit Reizgas getroffen, blieb jedoch unverletzt.

Der Täter ist etwa 25 bis 30 Jahre alt, hat eine kräftige Statur, trug dunkle Kleidung und war mit einer Schusswaffe sowie mutmaßlichem Pfefferspray bewaffnet. Er vermutlich maskiert mit einer Skimaske. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Täter und fordert Zeugen auf, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Ermittlungen wegen schweren Raubes sind eingeleitet worden.