Sonderausstellung im Heimatmuseum: „Wirtschaftsleben made in Hoya“

Sonderausstellung im Heimatmuseum: „Wirtschaftsleben made in Hoya“

Wie sich Hoya von einem landwirtschaftlich geprägten Ort zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort entwickelt hat, zeigt die Sonderausstellung „Wirtschaftsleben made in Hoya. Auf dem Weg zum ‚starken Norden‘ im Landkreis Nienburg“ im Heimatmuseum Grafschaft Hoya. Die am 1. März 2026 eröffnete Schau ist noch bis zum 14. Februar 2027 zu sehen und widmet sich der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und ihrer Umgebung. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur große Unternehmen, sondern auch die vielen Betriebe und Produkte, die das Wirtschaftsleben in Hoya in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben.

Die Ausstellung nimmt unter anderem die 1950er- und 1960er-Jahre in den Blick und zeigt, wie sich Handel, Handwerk und Industrie nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten. Dabei wird deutlich, dass aus Hoya Produkte und Unternehmen hervorgingen, die weit über die Region hinaus Bedeutung erlangten. Historische Dokumente, Fotografien, Verpackungen und weitere Exponate machen die wirtschaftliche Entwicklung anschaulich und geben zugleich Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt vergangener Generationen.

Gastpräsentation über „THIES + Co.“ in Hoya:

Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist die Gastpräsentation „THIES + Co. – vom Hoyaer Landhandel zu Stahl und Baustoffen in Niedersachsen“, die seit dem 21. Juni zu sehen ist. Sie beleuchtet die Entwicklung der Unternehmensgruppe und deren Verbindung mit dem Wirtschaftsstandort Hoya. Ein weiterer Blickfang sind die sogenannten „Schwalbennudeln“: Die Geschichte einer einstigen Hoyaer Nudelfabrik und Mühle erinnert an ein heute weitgehend vergessenes Kapitel der örtlichen Wirtschaftsgeschichte und zeigt, wie vielfältig die Themen der Sonderausstellung angelegt sind. Das Heimatmuseum Grafschaft Hoya im Park 1 lädt damit zu einer Reise durch mehr als ein Jahrhundert regionaler Wirtschaftsgeschichte ein.

Die Ausstellung verbindet die Entwicklung bekannter Unternehmen mit persönlichen Geschichten und weniger bekannten Kapiteln aus Handel, Produktion und Unternehmertum. Geöffnet ist das Museum regulär sonntags von 15 bis 18 Uhr; Besuche zu anderen Zeiten sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.



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