Windpark auf ehemaligem Werk Weser: Gemeinde erwartet wirtschaftlichen Nutzen

In Hassel soll ein neuer Windpark mit bis zu fünf Windenergieanlagen (WEA) entstehen, die nicht nur Strom produzieren, sondern auch Geld in die Kasse der Gemeinde fließen lassen. Dies ist die Vision des Bürgermeisters Heiko Lange (UWGH). Am 4. Juni findet eine Informationsveranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus statt, um Rückmeldungen von Bürgern einzuholen und Pläne vorzustellen.

Das Gelände, auf dem die Anlagen entstehen sollen, ist vorbelastet als Rüstungsstandort und Kaserne, was eine andere Nutzung ermöglicht. Aktuell dient es als Praxisobjekt für das THW-Ausbildungszentrum in Hoya. Die Flächeneigentümerin Forstgut Eickhof und der Projektentwickler „wpd“ werden die Bürger bei den Fragen zur Verfügung stellen.

Beide Nutzungsperspektiven, einschließlich eines Gedächtnispads für die Geschichte des Nationalsozialismus, stünden laut Geschäftsführer Jens Jacobi nicht im Widerspruch zu dem neuen Windpark.