Ein 79-jähriger Bürger von Bad Nenndorf hat bei der Polizei eine Anzeige wegen Betrugs erstattet, nachdem er durch eine bislang unbekannte Person um einen fünfstelligen Betrag betrogen wurde. Der Senior hatte auf eine E-Mail geantwortet, in der er darauf hingewiesen wurde, eine Geldsumme überwiesen zu haben, und dann auf Anruf einer unbekannten Person, die sich als Mitarbeiter seines Geldinstitutes ausgab, seine Online-Banking-Daten preisgegeben. Der Täter hat den Opfer dann mehrere Konten abgebucht und einen unteren fünfstelligen Betrag abgehoben.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und gibt Präventionstipps, um ähnliche Fälle zu vermeiden. Der Fall ist ein weiteres Beispiel für den Betrug im Online-Banking, bei dem Opfer durch gefälschte E-Mails und Anrufe täuscht werden. Die Polizei warnt vor der Übergabe von persönlichen Daten an unbekannte Personen und empfiehlt, regelmäßig Antivirensoftware zu verwenden und sich auf die Sicherheit des eigenen Computers zu achten.
Die Präventionstipps der Polizei sind folgende:
- Legen Sie auf und Rufen Sie Ihr Geldinstitut zurück
- Geben Sie niemals telefonisch Ihre Bank- oder persönlichen Daten preis
- Bestätigen Sie niemals Freigabe-Anfragen, die im Rahmen eines Telefonats mit einer unbekannten Person entstehen
- Nutzen Sie regelmäßig Antivirensoftware für einen ausführlichen Scan Ihres Computers
Es ist wichtig, dass alle Bürger sich dieser Tipps bewusst sind und ihre Online-Sicherheit schützen. Die Polizei wird weiterhin Ermittlungen durchführen, um den Täter zu identifizieren und die Opfer zu unterstützen.